Lenninger Tal

Tourismus auf der Schwäbischen Alb krankt am Corona-Virus

Der Müllerfelsen bei Römerstein ist ein beliebtes Ziel. Auswärtige Touristen waren auf der Schwäbsichen Alb aber letztes Jahr Ma
Der Müllerfelsen bei Römerstein ist ein beliebtes Ziel. Auswärtige Touristen waren auf der Schwäbsichen Alb aber letztes Jahr Mangelware.

Region. Die Zahlen des Statistischen Landesamtes bezüglich der Ankünfte und Übernachtungen im Gebiet der Schwäbischen Alb haben bestätigt: Für das Jahr 2020 sind durch die Auswirkungen der Coronapandemie schwerwiegende Einbußen beim Tourismus zu verzeichnen. Waren es im Jahr 2019 noch 2,7 Millionen Ankünfte und rund 5,8 Millionen Übernachtungen, sind die Zahlen 2020 um fast 50 Prozent bei den Ankünften und um rund 43 Prozent bei den Übernachtungen eingebrochen. Zwar schien in den Monaten von Juli bis Oktober, in denen gern gereist wird, zunächst eine positivere Prognose möglich. Doch dann wurde die Schwäbische Alb durch die coronabedingten Einschränkungen und Beherbergungsverbote hart getroffen. Max-Richard Freiherr von Rassler, Vorsitzender des Wirtschaftsbeirats des Schwäbische Alb Tourismus (SAT) beklagt: „Viele Betriebe haben aufgegeben, andere kämpfen ums Überleben. Eine verlässliche Öffnungsperspektive ist dringend erforderlich. Zudem ist es desillusionierend, wenn Osterurlaub auf Mallorca ermöglicht wird, während in ganz Deutschland sämtliche touristische Angebote geschlossen sind.“ pm/Foto: pr


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