Lenninger Tal

Vom Truppenübungsplatz zum Biosphärengebiet

Serie Von wegen „Schwäbisch Sibirien“! Die Alb ist Geopark, Biosphärengebiet und ausgesprochen spannendes Entdeckerland mit millionenjahrealter Geschichte zugleich (7). Von Michael Hägele

Wo früher in Münsingen Soldaten übten, liegt die Keimzelle für mehr Nachhaltigkeit auf der Alb. Foto: Michael Hägele
Wo früher in Münsingen Soldaten übten, liegt die Keimzelle für mehr Nachhaltigkeit auf der Alb. Foto: Michael Hägele

Mit dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb entstand vor über zehn Jahren das erste Unesco-Biosphärenreservat Baden-Württembergs. Die Keimzelle des rund 850 Quadratkilometer großen und relativ dicht besiedelten Gebietes war der ...

leiamghee ebaDi tsi eid zuhciBenegn sal dem daUntsm l,ucethdseg sdsa imt dme iBgfrfe rhee nmssteReintes nud rvo zu akterrs luetmeengRering evurebdnn wenra.

turaN unznet

eDi 071 wwteleit ufa ads engtsE mti dme Bieffrg rde amuzen.ms rdeo peSucphn- ads dnis rnu geiine lBseeeiip üfr ied otf waset icghwsmmea gwneVunder eeins fs,fBieerg dre ufa den vro unrd 003 rahJen elnebdne erohneFafscsswtlsitr Hnas Calr nvo iarotzwCl hg.et Er ahtte ann,rkte sasd man nmeei aldW unr so lvie Hzol enmenenth rd,af wie dweire nnew mna inh innetiihkoclru ennuzt Es nikltg anhc ieern ertch aihnncefe itksnnernE, aber eveli rngeapeseittp ndu eebitGe ueegnz vndao, dsas mna esidne fieeacnhn nsaahmZgnemu ihtcn mremi tt.hae

e Dr iBerfgf der iNlaicgethkhat hics uaf llae ,eecierBh in ndnee dre shcneM die eldeLaegnnursbgn ztntu deor et,tzscurmvh atliahgcNh ahtlnde m,na esngaol ihcs dei ruNat onv nde icncsmlneehh fEienrnigf ewirde oernlhe nn.ka saD mlPrebo sit nru, ssda im llagtA die gneFlo des nnegeie laesndnH etims crhweres uz enrnenke ndsi asl eeedfnhl euBmä mi .alWd eDi ineinineDtof ehencsrp nvo enrei nzuNugt rsceonusRe fau inee see,iW die es uach enlconaehfgdn earnenonGtei hrei zu t.elnils aD man ltseefetsgtl h,at dass enie richikwl gtcenlhihaa wknlitugcEn urn dnna ktufern,iiotn nnew amn edi uaf den rnstee lBikc oft unäigfneeglge snnsIertee von cft,Wsairht temtlUwsuczh udn cssetGaehllf rienev,t irdw huac mvo red np.ghesecor urcDh die Btgeniueigl ediuhclrsinectreh Inssentpereruenpg slol ni uversthc eedrw,n nilgcaeahth keerjtPo dun tnEnkgiwnelcu ndu uz

lreahten

einE wtgehici nBuedetgu mi pztnoeK erd tha edi ednUitrreggenul ni ired n.enZo Jedre esdier hiceeerB ebsttzi sfciipeezhs iukFnonent cMensh dnu Nratu. iDe neKnerozn ewnrde nvo jliehgecr hslatfecciiwnhtr Nutgznu rife lan,theeg hire soll chsi die uNrat neweeidght enoh leemisnnhchc nslsifEu wlneetkcin Im crieheB der tintlreem blA sdni eid nenzerKon imtse gsmanweeu eae,tbdgeWil tensnoegan nI dne nofnPeezleg rnetdmioi shlnuKc,radlattfu eid ndcneohs hstretcitebwfa ewendr sllo.

Zile ist die gahlutrEn edsrie im Lfaeu vno ehJdnhurnater hdrcu nihelhesccm ngtzNuu ndetsenetnan thiarreennec eemt, bisspeeeelisiw erd echiptnalsby a.rnhedhWecidole Aebr huca edi lonkufgnhotuEsrni petisl iher rhudc eienn rdoaenemt Tuiosmsru niee haongpeusesrc ctigeiwh lRo.el

auK m gtib es ni den lnwz,ntgeikscunnEo ni enedn der senMch im odVrdrrugen t.thes odortiierKn onv erd rnvlwaeeat,seRugtrsv ied ebi edr lAb emd iRsisrinudeärupeggm derieagentgl s,ti lnloes hier hrcud aehhacglitn ekrnjodetPei dun ciluhgez eid oeeagrnli hncwntudloseme egrtgtsiee wred.ne

Was sind Unesco-Biosphärenreservate?

Seit 1970 wurden von der Unesco gemäß den Leitlinien des internationalen Programms “Der Mensch und die Biosphäre“ (MAB) weltweit 701 Biosphärenreservate in 124 Staaten ausgewiesen, 16 davon in Deutschland.

Naturparks und Nationalparks sind klassische Naturschutzgebiete. Davon grenzt sich der Biosphärengedanke deutlich ab. Dies ist in der sogenannten Sevilla-Strategie im Jahr 1995 klar formuliert worden.

Schutz und Erforschung natürlicher Ökosysteme zur nachhaltigen und wirtschaftlich tragfähigen Entwicklung in den Modellregionen mit Vorbildcharakter stehen im Vordergrund - unter Beteiligung der Bevölkerung.mh