Lenninger Tal

Nachgefragt: „Wechsel war ein großer Schritt“

Melanie Amann ist seit den Faschingsferien Rektorin der Lindenschule mit derzeit fünf Klassen und einer Grundschulförderklasse.

Sind Sie in Unterlenningen ­angekommen?

Melanie Amann: Ich wurde von allen am Schulleben Beteiligten sehr herzlich empfangen, das hat mir den Start leicht gemacht. Dennoch war es ein großer Schritt, die vertraute Schule zu verlassen und neu zu beginnen. Am Anfang fühlte sich vieles noch fremd an. Dieses Gefühl habe ich jetzt nicht mehr. Ich denke, ich bin angekommen!

Welche Aufgaben stehen nun an?

Amann: Eine wichtige Aufgabe wird die Überlegung sein, wie wir Lern- und Unterrichtsprozesse zukünftig gestalten wollen, um der Kompetenzorientierung des Bildungsplans und der Individualität der Schüler bestmöglich gerecht zu werden. Den ersten Schritt dazu machen wir nächste Woche im Rahmen eines pädagogischen Tages.

In die Rolle als Schulleiterin zu schlüpfen, ist für Sie neu. Welche Herausforderung sehen Sie darin?

Momentan fordert mich die Vielfalt der neuen Aufgaben sehr heraus. Auch ist es eine große Herausforderung, die von verschiedenen Seiten an mich herangetragenen Erwartungen und Wünsche in Einklang zu bringen - und auch zu akzeptieren, dass es diesen Einklang manchmal nicht gibt. Anke Kirsammer

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