Lenninger Tal

Wenn Drachenflieger sich bei Segelfliegern treffen

Grabenstetten. Zu ihrer Jahreshauptversammlung waren die Drachen- und Gleitschirmflieger vom Hohenneuffen (DCH) zu Gast bei den Grabenstettener Segelfliegern, ganz im Sinne nachbarschaftlicher Kollegialität. In seinem Rechenschaftsbericht ließ der Vorsitzende Martin Heber ein erfolgreiches Jahr Revue passieren: Geschätzte 4 000 Starts endeten ohne schwerwiegende Unfälle, der Verein wuchs weiter auf jetzt 251 Piloten, und die Feste des DCH waren gut besucht. Für ihre Streckenflüge wurden Reiner Braun (140,4 Kilometer), Stefan Born (139,5 Kilometer) und Martin Brinek (101,5 Kilometer) ausgezeichnet. Da auch die Kassenprüfung nichts zu beanstanden hatte, wurde der Vorstand ohne Gegenstimme entlastet. Vor den Neuwahlen wurde Josef Stellbauer verabschiedet. 40 Jahre war er in unterschiedlichen Ämtern im Verein tätig, zuletzt als 2. Vorsitzender. Stellbauer war einer der Ersten, die 1977 am Hohenneuffen in die Luft gingen. Er brachte das Wettkampffliegen in den Verein und wurde so Maßstab und Vorbild für alle. Die Erfahrungen, die er als Teilnehmer an Weltmeisterschaften und Wettbewerben in Afrika, Süd- und Nordamerika und auf Madeira sammelte, gab er an seine Vereinskollegen weiter. Er engagierte sich bei der Vereinszeitschrift sowie bei der Erhaltung der Start- und Landeplätze. An seine Stelle tritt nun, einstimmig gewählt, Rolf Steinmeier. Von Karlheinz Meier übernahm Timo Schwer das Amt des Geländebeauftragten. Martin Heber bedankte sich zum Schluss noch vor allem bei Marcus Laufer für seine Baumarbeiten und bei Jörg Meier für die Betreuung der Webseite.

Anzeige