Lenninger Tal

„Wir arbeiten an Treffpunkten“

Michael Schlecht
Michael Schlecht Foto: privat

Was nehmen Sie aus dem zweiten Lenninger Jugendforum mit?
Michael Schlecht: Eine Menge Ideen und Wünsche, deren Umsetzung ernsthaft geprüft wird. Und ich nehme mit Freude und Respekt mit, dass sich nicht nur ältere Jugendliche beteiligen, sondern sich auch Zehn-, Zwölfjährige trauen, sich einzubringen.

Gab es für Sie überraschende Wünsche?
Schlecht: Nein. An mehr Treffpunkten für Jugendliche, besser ausgestatteten Freizeit- und Sportstätten oder mehr Jugend-Events arbeiten wir. Die damit einhergehenden Standort-, Organisations- und Finanzierungsfragen sind für die Gemeinde regelmäßige Themen, manchmal aber nicht oder nur langfristig zu beantworten. Überraschend und erfreulich war, dass sich die Teilnehmer im Vorfeld Gedanken zu ihrem Lebensumfeld gemacht hatten und sich ihre Wünsche auch darauf bezogen.

Was sind die Pluspunkte gegenüber einem herkömmlichen Jugendgemeinderat?
Weil es in Lenningen nie einen Jugendgemeinderat gab, kann ich diese Art der Beteiligung nicht bewerten. Das Jugendforum ist aber eine unmittelbarere Möglichkeit, sich Gehör zu verschaffen, wenn es um die Frage geht, wie soll mein Lenningen aussehen. ank

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