Lenninger Tal

Wo drückt den Schulen der Schuh?

Pädagogik Natalie Pfau-Weller informiert sich über aktuelle Probleme in der Grund- und Werkrealschule Lenningen.

Kirchheims CDU-Landtagskandidatin Natalie Pfau-Weller, umrahmt vom bisherigen CDU-Landtagsabgeordneten Karl Zimmermann (links) u
Kirchheims CDU-Landtagskandidatin Natalie Pfau-Weller, umrahmt vom bisherigen CDU-Landtagsabgeordneten Karl Zimmermann (links) und ihrem Zweitkandidaten Oliver Pum. Foto: Katja Eisenhardt

Lenningen. Vor welchen Herausforderungen steht die Grund- und Werkrealschule Lenningen im Moment - darum ging es in einer Gesprächsrunde mit CDU-Landtagskandidatin Dr. Natalie Pfau-Weller, dem Zweitkandidaten Oliver Pum, der Vorsitzenden der CDU Lenninger Tal Gisela Schmidt und der HGV-Teck-Vorsitzenden Claudia Nothwang, die sich mit der Konrektorin Andrea Geltz und den beiden Lehrern Martin Siwek und Vera Krauseneck zum Gespräch trafen.

Die Lenninger Werkrealschule besitzt ein gutes Profil im Bereich der Berufsorientierung. Eine Ausbildungsplatzbörse und auch die Bildungspartnerschaft mit der Firma Schneider Form in Dettingen sind nur einige Module der intensiven Kooperation mit regionalen Betrieben. Claudia Nothwang als Vertreterin des Handwerks unterstützte und plante für März zusammen mit der Schulleitung eine Berufsrallye, die allerdings Corona zum Opfer fiel, aber nachgeholt werden wird.

Frau Geltz, die kommissarische Schulleiterin, berichtete, dass die Werkrealschule 27 Anmeldungen für das kommende Schuljahr hat. Frau Geltz kritisierte, dass durch den Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung oftmals Schüler an der Realschule angemeldet werden, obgleich der Weg über die Werkrealschule für sie der passgenauere gewesen wäre. „Der Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung hat leider dazu geführt hat, dass viele Schüler die für sie falsche Schulart besuchen und dadurch früh frustriert sind“, meinte die CDU-Kandidatin Natalie Pfau-Weller.

Viel Arbeit, wenig Geld

Die Grundschullehrerin Vera Krauseneck wünschte sich eine Senkung des Klassenteilers in der Grundschule, eine bessere Bezahlung und gut ausgestattete Arbeitsplätze.

Der Netzwerkbetreuer Martin Siwek beschrieb die Probleme des Digitalpaktes sowie die Herausforderungen des Fernunterrichtes. Nach Einführung einer Terminal-Server-Lösung hatte man sich erhofft, dass nun die Schülerausstattung folge, aber es dauere alles sehr lang. Die Lehrkräfte hätten sich hier mehr Unterstützung seitens der Landesregierung erhofft. „Die Schulen müssten mit den aktuellen Programmen der Betriebe arbeiten“, betonte auch die Unternehmerin Gisela Schmidt. Die Konrektorin Andrea Geltz wünschte sich, dass künftig die Schulleitungen noch vor der Presse über Verordnungen des Kultusministeriums informiert werden, sodass die Schule besser agieren könne. Die CDU-Kandidatin Natalie Pfau-Weller möchte die Stimmungsbilder in ihre Position für die Landtagswahl am 14. März 2021 einfließen lassen.pm

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