Weilheim und Umgebung

Angehörige sehen am Muttertag ihre Eltern im Pflegeheim

Durch ein schräg gestelltes Fenster konnten Angehörige am Muttertag mit ihren Eltern im Pflegeheim sprechen. Foto: Markus Brändl
Durch ein schräg gestelltes Fenster konnten Angehörige am Muttertag mit ihren Eltern im Pflegeheim sprechen. Foto: Markus Brändli

Weilheim. Endlich die Angehörigen wiedersehen, endlich Abwechslung und Unterhaltung. Die Pflegeheime verschiedener Träger gehen in Corona-Zeiten unterschiedliche Wege. Die Freude bei den Bewohnern der DRK-Seniorenheime des Kreisverbands Nürtingen-Kirchheim und ihren Familien „draußen“ war am Wochenende groß. Unter Berücksichtigung der Abstands- und Hygieneregeln konnten sie sich sehen und unterhalten. Während die Bewohner im Gebäude blieben, nahmen Töchter oder Söhne - geschützt durch einen Pavillon - vor dem Fenster Platz. Eine Unterhaltung war, wie hier im Weilheimer Haus Kalixtenberg, durch ein schräg gestelltes Fenster möglich. Muttertagsgeschenke und andere Mitbringsel konnten die Angehörigen den Pflegekräften an der Tür übergeben, da der Zutritt wegen der Ansteckungsgefahr nicht erlaubt ist. Stefan Wiedemann, Geschäftsführer der acht DRK Seniorenheime, ist sehr zufrieden mit der Resonanz. „Die Zeitfenster für die Besuchstermine waren, wie erwartet, schnell vergeben. Bewohner und Angehörige haben sich sehr gefreut.“

Für die Frauen gibt's zum Dank eine Blume. Foto: Markus Brändli
Für die Frauen gibt's zum Dank eine Blume. Foto: Markus Brändli

An der Umsetzung waren neben den Mitarbeitern der Heime auch Helfer der örtlichen DRK-Bereitschaften beteiligt. Die Pflegekräfte sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Sie holten die Bewohner in ihren Zimmern ab und unterstützten sie, falls nötig, bei der Unterhaltung. Einsatzkräfte hatten die Pavillons vor den Heimen errichtet. Sie dienten den Besuchern als Ansprechpartner und desinfizierten die Kontaktstellen regelmäßig. Aus der Hand von Stefan Wiedemann gab es ein blühendes Dankeschön an alle Frauen. Er verteilte am Muttertag an Bewohnerinnen und Mitarbeiterinnen Rosen - insgesamt mehrere Hundert Stück. Markus Brändli


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