Weilheim und Umgebung

Bissingen hat Quote übertroffen

Bissingen. Zwölf Flüchtlinge sollte die Gemeinde Bissingen im Jahr 2017 aufnehmen, jetzt sind es sogar vier mehr. „Wir haben die Quote für die Anschlussunterbringung erfüllt - ja sogar übertroffen“, stellt Bürgermeister Marcel Musolf fest. Ab 2018 sollen mindestens zehn weitere Personen in der Seegemeinde ein neues Zuhause finden. „Die vier Menschen, mit denen wir über der Quote liegen, fließen in die Anrechnung für 2018 mit ein“, erklärt der Rathauschef.

Für die Anschlussunterbringung sollen die zwei Wohnungen in der Pfarrstraße bereit stehen. Ab April 2018 hat dort nicht mehr der Landkreis, sondern die Gemeinde das Sagen. „Wir wollen die Erstunterkunft eins zu eins übernehmen - auch mit den Bewohnern.“

„Wie es 2019 und 2020 aussieht, weiß ich noch nicht“, sagt Marcel Musolf, „leider kann ich nicht in die Kristallkugel schauen.“ Doch eine Sache ist klar: Die Gemeinde wird wieder Flüchtlinge aufnehmen müssen, und die Wohnraum-Reserven sind dann langsam aufgebraucht. „Entweder man muss bauen oder Personen in Privatwohnungen unterbringen“, erklärt Bissingens Bürgermeister. Doch erst einmal heißt es: Abwarten und Tee trinken.sei

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