Weilheim und Umgebung

Der AK Asyl Weilheim: mehr als die Fahrradwerkstatt

Arbeitsgruppen: Die Fahrradwerkstatt ist nur ein Teil des Arbeitskreises Asyl in Weilheim. Insgesamt gibt es neun Arbeitsgruppen, die quasi alle Bereiche im Alltag der Flüchtlinge abdecken: Von Sport und Freizeit bis zu Arbeit und Sprache ist alles dabei. Auch eine Kleiderkammer haben die Ehrenamtlichen organisiert. Dort können sich, wie auch in der Fahrradwerkstatt, alle Bedürftigen bedienen. Insgesamt sind etwa 65 Menschen im AK Asyl engagiert. Geschichte: Der AK Asyl ist nicht erst entstanden, als im letzten Jahr 99 Flüchtlinge aus meist afrikanischen Ländern in Weilheim angekommen sind. Tatsächlich gibt es den Arbeitskreis schon seit den Neunzigerjahren. Damals sind viele Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien wegen den Balkankriegen nach Deutschland geflohen. Einige der Ehrenamtlichen, die vor über zwanzig Jahren angefangen haben, sind auch heute noch im Weilheimer AK Asyl aktiv. Finanzierung: Den Raum der Werkstatt in der Lindachstraße hat die Stadt Weilheim den Tüftlern zur Verfügung gestellt. Die Ausrüstung ist größtenteils durch Spenden zusammen gekommen. Teilweise haben die Ehrenamtlichen Geräte und Ersatzteile neu gekauft – finanziert durch den Fahrradverkauf. Insgesamt kommt die Werkstatt mit diesem Konzept ohne Verluste, aber auch ohne Profit raus. Die Helfer bekommen für ihre Arbeitszeit kein Geld. mona


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