Weilheim und Umgebung

Die Corona-Schnelltests sind der Renner

Schnelltests an Weihnachten sind stark frequentiert. Foto: Markus Brändli
Schnelltests an Weihnachten sind stark frequentiert. Foto: Markus Brändli

Unter dem Motto „Stille Nacht - einsame Nacht? Muss nicht sein“ konnten sich gestern die ersten Bürger per Schnelltest auf das Corona-Virus testen lassen. Die Landesregierung setzte dabei „auf die Blaulichtfamilie“, sprich die Ehrenamtlichen der Hilfs­organisationen wie DRK oder Malteser. Für den Altkreis Nürtingen standen 2700 Tests bereit, davon für Weilheim rund 650. „Die Resonanz in der Bevölkerung war groß“, erzählt Weilheims DRK-Bereitschaftsleiter Rainer Hitzer, der in der Limburghalle seinen Dienst versah. „Für die zwei Testtage gingen innerhalb kurzer Zeit über 600 Voranmeldungen ein.“ Um mit der Handhabung vertraut zu sein und vor allem ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich das Wattestäbchen im Nasen-Rachenraum anfühlt, durften sich die Helfer vor dem offiziellen Start gegenseitig testen und die Laborauswertung vonehmen. Je Tag sind in Weilheim zwölf Einsatzkräfte vor Ort, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren - Einlasskontrolle mit Fiebermessen, Registrierung, Abstrich, Labor und anschließende Benachrichtigung der getesteten Personen. Um unnötige Wartezeiten und Menschenansammlungen zu vermeiden, wird das Testergebnis innerhalb kurzer Zeit per E-Mail übermittelt. Sollte ein Test positiv ausfallen, muss sich der Betroffene umgehend im CAZ Nürtingen einem PCR-Test zur Kontrolle unterziehen und in Quarantäne gehen. Keine Anmeldung und damit eine Autoschlange gab es bei den Maltesern in Kirchheim bei ihrer Drive-in-Einbahnstraße in der Bohnau. 24 Ehrenamtliche von den Maltesern und sechs vom THW waren im Einsatz. Nicht nur aus Kirchheim, sondern aus Stuttgart, Konstanz, Göppingen und Köln kamen die „Gäste“. Text und Foto: Markus Brändli


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