Weilheim und Umgebung

Die große Wendlinger Kurve scheint möglich

Die Wendlinger Kurve soll die Neubautrasse Stuttgart-Ulm mit der Neckartalbahn in Richtung Tübingen verbinden. Foto: nz
Die Wendlinger Kurve. Foto: nz

Ungewöhnlicher Schulterschluss: Bahn-Vorstand Ronald Pofalla und Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann diskutieren viel über S 21 und die Neubaustrecke und ringen darum, einzelne Verbesserungen umsetzen zu können. „Meinungsverschiedenheiten gibt es nur in den Details“, so Pofalla. Sehr pragmatisch würden sie beide die wichtigsten Punkte heraussuchen und diese dann mit Nachdruck vertreten. „Dazu zählt die große Wendlinger Kurve. Wir schauen, dass wir die Verträge hinbekommen. Ich bin überzeugt, dass es uns gelingen wird“, zeigte sich Ronald Pofalla optimistisch.

Die gemeinsame Zusammenarbeit der vergangenen Monate begrüßt Winfried Hermann (Foto) ausdrücklich. „So konstruktiv und produktiv machen wir weiter“, versprach der Minister. Statt ursprünglich eingleisig, werde die Strecke bei Wendlingen nun kreuzungsfrei zweigleisig. „Die große Wendlinger Kurve ist eine Leistungssteigerung und deutliche Verbesserung für den Neckartaler Verkehr. Ich bin froh über diese Lösung“, sagte Winfried Hermann. Im Moment befinde man sich in der Schlussphase der Verhandlungen. Daran beteiligt sind neben Bund und Land auch die Regionalverbände Stuttgart und Neckar-Alb. Nicht nur die Metropolregionen hat der Minister im Blick, auch die Schwäbische Alb liegt ihm am Herzen. „Der Bahnhalt in Merklingen bindet die Mittlere Alb an den schnellen Nahverkehr an“, sagte der Minister. ih

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