Weilheim und Umgebung

Die Ohmdener Gemeindehalle: Vom Brand bis zur Sanierung

Während der Weihnachtsfeier des Musikvereins im Dezember 2012 brach im Untergeschoss der Ohmdener Gemeindehalle ein Brand aus. Zahlreiche Noten und Instrumente fielen den Flammen zum Opfer, verletzt wurde niemand. Ein dreiviertel Jahr lang blieb die Halle komplett gesperrt. Nach dem Sommerferien konnte zumindest der Sportbetrieb wieder aufgenommen werden. Das Untergeschoss war jedoch weiterhin nicht nutzbar, und große Veranstaltungen waren fortan aus Brandschutzgründen tabu. Zunächst, so die Forderung des Landratsamts, müsse ein umfangreiches Brandschutzkonzept umgesetzt werden. Während die Versicherung zusagte, für die Sanierung des Schadens aufzukommen, sah sich die Gemeinde Ohmden für Brandschutz und die Sanierung der Sanitäranlagen noch mit Kosten von einer knappen halben Million Euro konfrontiert. Um diese schultern zu können, bewarb sich die Gemeinde um Landeszuschüsse. Der Haken an der Sache war, dass mit der Sanierung erst nach der Bewilligung der Zuschüsse begonnen werden durfte. Der Startschuss für die Sanierung fiel deshalb erst vor einem Jahr: Das Land sagte zu, dass Ohmden 150 000 Euro aus dem Ausgleichsstock erhält. Zwei Monate zuvor hatte die Gemeinde schon die frohe Botschaft erhalten, 86 000 Euro aus dem Landesförderprogramm Sportstättenbau zugeteilt zu bekommen. bil


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