Weilheim und Umgebung

Drei Namen auf dem Stimmzettel

Bürgermeisterwahl In Ohmden ist am letzten Tag der Frist noch eine Bewerbung eingegangen. Sie ist allerdings nicht gültig.

Michael Frank
Michael Frank

Ohmden. Wenn die Ohmdener am Sonntag, 4. März, zur Urne schreiten, haben sie die Wahl zwischen drei Bürgermeisterkandidaten. „Auf dem Stimmzettel stehen erstens Barbara Born aus Oberboihingen, zweitens Fridi Miller aus Sindelfingen und drittens der Ohm­dener Gemeinderat Michael Frank“, informiert Annett Skielo, Rathausmitarbeiterin und Mitglied des Gemeindewahlausschusses.

Ende der Bewerbungsfrist war am Montag um 18 Uhr. Wenige Stunden vorher hatte mit Wera Graf aus Weilheim noch eine vierte Bewerberin ihre Unterlagen eingereicht. „Allerdings hat die Wählbarkeitsbescheinigung gefehlt und damit eine erforderliche Anlage“, informiert Annett Skielo.

Jeder, der Bürgermeister werden möchte, muss sich von seiner Wohnortgemeinde eine solche Bescheinigung ausstellen lassen und diese seinen Unterlagen beifügen. Nur dann kann er als Kandidat zur Wahl zugelassen werden. „Wir haben noch versucht, die Bewerberin telefonisch zu erreichen, damit sie das Dokument nachreichen kann“, sagt Annett Skielo. Dies sei aber nicht gelungen. „Deswegen wird sie nun nicht auf dem Stimmzettel aufgeführt.“

Damit bleiben - abgesehen von der Dauerkandidatin Fridi Miller, die sich in 50 Gemeinden gleichzeitig als Bürgermeisterin bewirbt - zwei aussichtsreiche Bewerber. Die eine ist die 49-jährige Diplom-Verwaltungswirtin Barbara Born aus Oberboihingen. Sie ist bei der Stadt Wendlingen als Abteilungsleiterin im Bereich Stadtplanung und Bauverwaltung tätig. Der andere ist der Ohmdener Gemeinderat Michael Frank. Der 49-Jährige ist gelernter Mechaniker und Fertigungsleiter in einem mittelständischen Unternehmen.

Bei der Bürgermeisterwahl am 4. März sind rund 1 430 Ohm­dener wahlberechtigt. Sollte kein Bewerber die absolute Mehrheit erzielen, wird es am 18. März einen zweiten Wahlgang geben. Ein zweiter Wahlgang war auch bei der letzten Bürgermeisterwahl in Ohmden im Jahr 2010, aus der Martin Funk letztendlich als Sieger hervorging, nötig gewesen. Damals hatte die Wahlbeteiligung im ersten Wahlgang bei 69 Prozent und im zweiten Wahlgang bei 67 Prozent gelegen. bil

Barbara Born
Barbara Born
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