Weilheim und Umgebung

Eine Reise von Schwaben bis zum Mekong

Der Bissinger Herbert Müller hat seinen zweiten Gedichtband „Der träumende Poet“ veröffentlicht

Herbert Müller aus Bissingen ist leidenschaftlicher Dichter. Sein zweiter Lyrikband „Der träumende Poet“ entführt den Leser auf eine Reise von Schwaben bis nach Südostasien.

Herbert Müller liebt seine Heimat, Pflanzen und Poesie.Foto: Markus Brändli
Herbert Müller liebt seine Heimat, Pflanzen und Poesie.Foto: Markus Brändli

Bissingen. Viele denken bei dem Namen Herbert Müller erst einmal an exotische Pflanzen, denn dafür ist er bis weit über die Grenzen von Deutschland bekannt. Doch der vielseitige Bissinger hat auch ganz andere Facetten. Lyrik und Poesie haben ihn schon immer gereizt. Also hat er beschlossen, Gedichte zu schreiben. Mittlerweile dichtet er seit 30 Jahren und hat jetzt seinen zweiten Gedichtband veröffentlicht. Darin geht es nicht nur um seine geliebte schwäbische Heimat Bissingen, sondern auch um sein zweites Zuhause, Asien. Durch die vielen Reisen und Expeditionen fühlt er sich auf diesem Kontinent mittlerweile sehr heimisch.

Ursprünglich kommt der Schriftsteller aus Sparwiesen im Landkreis Göppingen. Er ist in einer Küferfamilie aufgewachsen, als ältester von drei Geschwistern. „Ich bin schon immer eigene Wege gegangen“, berichtet Herbert Müller. Er hat von klein auf viel gelesen und sich dazu unheimlich für Fotografie und Film interessiert. Bei der Firma Salamander in Faurndau war er zuerst als Arbeiter angestellt, später wurde er dort dann Betriebsgärtner. Durch die Hochzeit mit einer Bissingerin hat es ihn in den Kirchheimer Raum verschlagen. Der naturverbundene Schriftsteller liebt die Landschaft rund um Bissingen, vor allem die Stille.

Herbert Müller ist ganz begeistert von seiner Wahlheimat, besonders die Geschichten aus dem mittelalterlichen Bissingen reißen ihn mit. Das umliegende Tal sowie der Blick auf die Burgruinen wecken die Fantasie des Schriftstellers und inspirieren ihn. Genau deshalb hat er das ganze Bissinger Archiv studiert.

In seinen Gedichtbänden kann man nicht nur die Liebe zu seiner schwäbischen Heimat spüren, auch seine Begeisterung zu Asien drückt der Schwabe darin aus. Er war schon immer ein weltoffener, neugieriger Mensch, der gerne die Natur und andere Kulturen beobachtet. Auf seinen Reisen durch Asien hat er viel gesehen und auch einige Zeit bei den Ureinwohnern gelebt. Dort wurde er mit viel Herzlichkeit aufgenommen und durfte so neben neuen Menschen auch fremde Lebensformen und Religionen kennenlernen. Für ihn ist Asien wie eine zweite Heimat geworden. Das hat ihn so inspiriert, dass er diese Erlebnisse mit in seinen neuen Gedichtband eingebaut hat.

Herbert Müllers Leidenschaft zur Fotografie darf in seinem neuen Werk nicht fehlen. Alle Bilder im Gedichtband sind von ihm fotografiert worden. Sie stammen aus ganz unterschiedlichen Ländern und sind teilweise während seinen Exkursionen entstanden. Besonders schön ist das Titelbild, das er in Thailand aufgenommen hat.

Alle Lyrik-Liebhaber können das Buch „Der träumende Poet – Eine Reise von Schwaben bis zum Mekong“ unter anderem über Herbert Müller ergattern unter www.pflanzenfreund.info.

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