Weilheim und Umgebung

Feiern „om da Bätscher rom“

Veranstaltung Zum traditionellen Bätscherfest in Holzmaden war auch eine Gruppe aus der französischen Partnergemeinde Connantre zu Gast. Von Rainer Stephan

Zur Eröffnung gab es Vorführungen der Bläserklasse und des Kinderchors sowie von Kindergarten und Schule.Fotos: Rainer Stephan
Zur Eröffnung gab es Vorführungen der Bläserklasse und des Kinderchors sowie von Kindergarten und Schule.Fotos: Rainer Stephan

In der Urweltgemeinde hat bei schönstem Wetter das beliebte Bätscherfest stattgefunden. Gemeinde, Vereine und Organisationen hatten zur urigen Hocketse im Holzmadener Ortskern „om da Bätscher rom“ eingeladen - und zahlreiche Besucher kamen.

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Das Fest begann auf dem Rathausplatz mit Vorführungen des Kindergartens, der Schule, der Bläserklasse und des Kinderchors Holzmaden rund um den Brunnen. Bürgermeisterin Susanne Irion und „Maire“ Michel Jacob aus Connantre kümmerten sich um den Fassanstich und „köpften“ eine Champagnerflasche. Anschließend fand noch das Kinderfest statt.

Auch 40 Freunde aus der französischen Partnergemeinde Connantre waren anlässlich des Fests das Wochenende über zu Gast und hatten ihre Champagner-Theke mitgebracht. Die Motorradfahrer aus Connantre unternahmen mit ihren deutschen Freunden eine Ausfahrt über die Alb. Mittags machten sie einen Stopp im Freilichtmuseum Beuren, wo die anderen Connantrats mit den Gastgeberfamilien zu Besuch waren.

Geld für ein Trampolin

Der Sonntag wurde traditionell mit dem Freiluftgottesdienst auf dem Platz „eingeläutet“, der vom Musikverein und den Holzmadener Chören musikalisch umrahmt wurde. Danach gab es einen Flohmarkt und reges Festtreiben. Auf großes Interesse stieß der vom Förderverein erstmals organisierte Sponsorenlauf, der Geld für ein Trampolin an der Schule in die Kasse spülte. Der Vorsitzende des Fördervereins Jochen Wagner zeigte sich vom Zuspruch aus der Bevölkerung und vom Spendenaufkommen begeistert.

Festpremiere war 1977

Die Veranstalter hatten für das Bätscherfest auch verschiedenste Spiele vorbereitet, Blaskapellen und Bands verpflichtet, die mit Livemusik unterhielten. Daneben hielten die rührigen Gastgeber - wie immer seit der Festpremiere im Jahr 1977 - nur Bestes aus Küche und Keller parat.