Weilheim und Umgebung

Funk strebt einen guten Übergang an

Gemeindeverwaltung Bis Mitte Dezember soll feststehen, wann in Ohmden ein neuer Bürgermeister gewählt wird.

Noch ist Martin Funks Arbeitsplatz im Ohmdener Rathaus. Wann er nach Altbach umzieht, weiß er noch nicht. Archiv-Foto: Jean-Luc Jacques

Ohmden. Nachdem Ohmdens Rathauschef Martin Funk am vergangenen Sonntag zum neuen Bürgermeister von Altbach gewählt wurde, stellt sich die Frage: Wie geht es jetzt in Ohmden weiter? Eines zeichnet sich bereits ab: Einen nahtlosen Übergang wird es voraussichtlich nicht geben. Fest steht nämlich, dass die Amtszeit von Altbachs bisherigem Bürgermeister Wolfgang Benignus zum 31. Dezember endet – vier Wochen nach dem zweiten und entscheidenden Wahlgang.

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Auch für Martin Funks Amtseinsetzung in Altbach ist bereits ein Termin im Gespräch: Sie könnte am 12. Januar stattfinden. Offen ist dagegen, wann Ohmden einen neuen Bürgermeister bekommt. „Die Termine für die Bürgermeisterwahl wird der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung am 18. Dezember festlegen“, kündigt Martin Funk an. Ein Blick in die Gemeindeordnung genügt jedoch, um festzustellen, dass sie vor Ende Februar oder Anfang März schon rein rechtlich gar nicht über die Bühne gehen darf: Zwischen Stellenausschreibung und Wahltermin müssen mindestens zwei Monate liegen. Das bedeutet, es gibt mindestens eine zweimonatige Übergangsfrist.

Wann er seinen Schreibtisch in Ohmden räumt und ins Altbacher Rathaus einzieht, dazu möchte sich Martin Funk erst äußern, wenn der Termin für die Bürgermeisterwahl in Ohmden feststeht und die Wahl in Altbach für rechtskräftig erklärt ist. Eines verspricht er aber schon jetzt: „Ich werde schauen, dass ich einen guten Übergang hinkriege.“ Zwar sei ihm daran gelegen, seine Arbeit in Altbach möglichst bald aufzunehmen. „Aber ich werde auch Ohmden noch so gut ich kann unterstützen, bis ein neuer Bürgermeister gefunden ist“, so der Schultes: „Mir ist es wichtig, dass das Rathaus hier funktioniert.“ Ohnehin bleibt Martin Funk Ohmdener Bürger, bis er zusammen mit seiner Partnerin eine neue Wohnung in Altbach gefunden hat: „Das heißt, ich bin noch eine Weile vor Ort.“ Bianca Lütz-Holoch