Weilheim und Umgebung

Gegensätzliche Entwicklungen

Waldvögel, so die Beobachtung der Forscher, haben über die Jahre zugenommen: Denn es gibt immer mehr Wald, die Wälder sind älter geworden und es gibt im Wald kaum Gifte.

Vögel, die landwirtschaftliche Flächen und Ödland brauchen, gehen aber überwiegend zurück. Ihnen fehlen die Flächen. Kritisch ist auch der stark zunehmende Maisanbau. „Da brütet keiner, das wächst zu schnell“, sagt Wulf Gatter.

Die Ringeltaube ging in den 1960er- und 1970er-Jahren zurück, hatte dann einen zehn Jahre langen Tiefpunkt, seitdem geht es wieder nach oben.

Bei der Hohltaube hingegen, die in vom Schwarzspecht geschaffenen Höhlen brütet, gibt es diesen Anstieg nicht. Die Forscher erkennen dies am Anteil der Hohltauben, die in den Taubenschwärmen mitfliegen.pd

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