Weilheim und Umgebung

Geopark Schwäbische Alb erneut ausgezeichnet

Natur Das Randecker Maar und der Posidonienschiefer dürfen sich weitere zehn Jahre „Geotop“ nennen.

Das Randecker Maar gehört zu den 77 Nationalen Geotopen.Foto: pr
Das Randecker Maar gehört zu den 77 Nationalen Geotopen.Foto: pr

Region. Mit dem Randecker Maar und dem Posidonienschiefer von Holzmaden besitzt der Landkreis Esslingen zwei erdgeschichtliche Zeugnisse im Geopark Schwäbische Alb. Die beiden Geotope sind seit 2006 sogenannte „Nationale Geotope“ und damit bundesweit von großer geowissenschaftlicher Bedeutung. Sie wurden durch das Geologische Landesamt erneut zertifiziert und dürfen sich jetzt noch mal für weitere zehn Jahre mit diesem Titel schmücken. Der Sinn dieser nationalen Auszeichnung besteht darin, eine breite Öffentlichkeit auf die Naturschätze Deutschlands aufmerksam zu machen und somit auch das Bewusstsein für die Geowissenschaften zu fördern.

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Acht Geotope auf der Alb

Heinz Eininger, Landrat des Landkreises Esslingen, freut sich über die Zertifizierung. Das Prädikat verpflichte aber auch zu einem sorgsamen Umgang mit den Geotopen sowie dazu, sie für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Geschäftsführer des Geoparks, Dr. Siegfried Roth, ist von der Auszeichnung des Randecker Maars und des Posidonienschiefers begeistert. Die Tatsache, dass sich acht von 77 Nationalen Geotopen innerhalb der Schwäbischen Alb befinden, zeige, dass die Schwäbische Alb zu Recht ein Geopark der Superlative ist.

Das erdgeschichtliche Erbe der Schwäbischen Alb habe unter anderem dazu beigetragen, dass der Geopark im Jahr 2015 die Unesco-Anerkennung erhalten hat. Der Geopark wird laut Geschäftsführer Dr. Siegfried Roth dazu beitragen, die beiden Geo-Highlights im Landkreis Esslingen ansprechend für Touristen zu gestalten und zu präsentieren.pm