Weilheim und Umgebung

Gottes Wort in vielen Facetten

Vortragsreihe Die drei Kirchengemeinden in Weilheim veranstalten drei ökumenische Abende am 13., 15. und 17. März.

Weilheim. Aus Anlass des 500-jährigen Reformationsjubiläums nehmen die Kirchen die evangelische Hochschätzung von Gottes Wort zum Anlass für die Frage: Auf welche Weise kommen Menschen und Gott in Beziehung? Dazu werden drei hochkarätige Referenten erlebbar machen, welche Bedeutung die Übersetzung des biblischen Wortes in die deutsche Sprache hat, in die Sprache der Musik sowie in die Sprache der Bildenden Kunst. Alle drei Abende bieten nach den Vorträgen auch die Gelegenheit zum Gespräch bei Getränken und Gebäck.

Am Montag, 13. März, um 20 Uhr hält Professor Dr. Jörg Barthel einen Vortrag mit dem Titel „Gottes Wort zur Sprache bringen“. Die Veranstaltung findet in der Evangelisch-methodistischen Eben-Ezer-Kapelle in der Baint­straße 45 in Weilheim statt. Der Referent lehrt als Dozent für Altes Testament und Biblische Theologie an der Theologischen Hochschule in Reutlingen. Zu seinen Schwerpunkten zählen Forschungen über die Psalmen und die Propheten des Alten Testaments.

Am Mittwoch, 15. März, um 20 Uhr referiert Kirchenmusikdirektor Ernst Leuze in der katholischen Sankt-Franziskus-Kirche, Karl-Scheufelen-Straße 4, über das Thema „Gottes Wort zum Klingen bringen“. Als Bezirkskantor an der Kirchheimer Martinskirche prägte Leuze über Jahrzehnte die Kirchenmusik in der Region. Daneben dirigierte er das Schwäbische Kammerorchester Kirchheim, leitete den Stuttgarter Oratorienchor, die semiprofessionellen Stuttgarter Choristen und unterrichtete an der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik.

Am Freitag, 17. März, bildet der Vortrag von Professor Dr. Hans-Ulrich Gehring zum Thema „Gottes Wort in Farbe sehen“ den Abschluss der Reihe. Er beginnt um 20 Uhr in der evangelischen Peterskirche. Professor Dr. Hans-Ulrich Gehring, Pfarrer und Praktischer Theologe, wirkt seit 2015 als Studienleiter an der Evangelischen Akademie Bad Boll und als Dozent an der evangelischen Fakultät der Universität Basel. Seine besondere Aufmerksamkeit gilt dem Verhältnis von Glaube und Kunst, von Kirche und Kultur, von Religion und Medien. pm

Anzeige