Weilheim und Umgebung

Heike Schwarz triumphiert in Aichelberg

Wahl Mit 98,8 Prozent der Stimmen wird die Holzmaderin zur Bürgermeisterin und Nachfolgerin von Martin Eisele gewählt. Von Thomas Zapp

Heike Schwarz aus Holzmaden ist neue Bürgermeisterin in Aichelberg. Foto: Markus Brändli

Aichelberg. Die neue Bürgermeisterin von Aichelberg heißt Heike Schwarz. Mit 98,8 Prozent der gültigen Stimmen hat sie am Sonntagabend eine klare Mehrheit für sich verbuchen können. Die Siegerin freute sich über das klare Bürgervotum. „Ich bin sehr glücklich, dass es so lief. Das stärkt mir natürlich den Rücken, wenn ich weiß, dass so viele Leute hinter mir stehen“, sagte sie am Abend gegenüber dem Teckboten. Die Holzmadener Gemeinderätin konnte sich über den Besuch ihres künftigen Amtskollegen und Holzmadener Bürgermeisters Florian Schepp freuen. Bei Sekt und Häppchen feierte sie mit Mann Patrick, Töchtern und vielen Familienmitgliedern im Aichelberger Rathaus.

Der einzige Konkurrent um das Bürgermeisteramt, Dauerkandidat Samuel Speitelsbach, kam mit drei Stimmen auf 0,6 Prozent der Stimmen, drei weitere Personen, die sich nicht zur Wahl gestellt hatten, aber auf dem Wahlzettel genannt wurden, teilten weitere 0,8 Prozent unter sich auf. Somit kommen 1,4 Prozent der Stimmen zusammen. Die 46,9 Prozent Wahlbeteiligung stuft der scheidende Amtsinhaber Martin Eisele als „sehr gut“ ein. „Für eine Kandidatin, die im Vorfeld schon fast feststeht, ist das sehr gut. Da hatten wir schon andere Konstellationen mit weniger Wahlbeteiligung“, sagt er. 

Eisele zeigt sich sehr zufrieden mit seiner Nachfolgerin. „Sie ist ein Glücksfall für die Gemeinde. Sie ist sehr kompetent und  wird schon überall geschätzt. Sie hat hier schon die Herzen für sich gewonnen“, sagt er. Der 63-Jährige hatte im Mai überraschend seinen Rücktritt angekündigt. In einer persönlichen Erklärung teilte er mit, dass er vor Kurzem den dringenden ärztlichen Ratschlag erhalten habe, in Zukunft kürzer zu treten.

Geplant war ursprünglich, dass Heike Schwarz Anfang Dezember ihre Stelle antritt, ein genaues Datum gibt es aber noch nicht. Bislang ist sie noch als stellvertretende Hauptamtsleiterin in der Gemeinde Heiningen tätig. „Mein Chef hat heute Abend gesagt, er will mich eigentlich nicht gehen lassen“, sagt sie am Telefon und lacht.

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