Weilheim und Umgebung

Hier ist ein großer Wurf gelungen

Ein geniales Spiel für zwei Personen - das ist „Mandala“. Dabei gilt: Jede Partie ist anders und immer wieder eine Herausforderung. Denn obwohl die Regeln einfach sind, hat das Spiel viel Tiefgang. Nur wer gut überlegt, wann er wo und welche Karten legt, kann sich einen Vorteil verschaffen. Dieses Herumtüfteln macht so großen Spaß, dass Partien ohne Revanche eigentlich unmöglich sind. Werde ich meinen Punktwert steigern können, geht meine Taktik das nächs­te Mal auf, werde ich beim Nachziehen Glück haben? Auffallend an „Mandala“ ist das tolle Spielmaterial. Neben den kräftig in sechs Hauptfarben gestalteten Karten sticht insbesondere das als Spielplan fungierende Stofftuch ins Auge, das zwei Mandalas und Ablageplätze für die Karten zeigt. Wer dran ist, kann entweder eine Karte ins Zentrum eines Mandalas legen und drei neue Karten nachziehen oder beliebig viele Karten einer Farbe in seine eigene Zone legen. Als dritte Option kann man auch beliebig viele Karten einer Farbe auf den Ablagestapel werfen und neue Karten ziehen. Grundsätzlich gilt: Liegen in einem Mandala alle sechs Farben, werden die Karten aus dem Zentrum verteilt. Wer die meisten Karten in seiner Zone liegen hat, bekommt beim Aussuchen der Karten die erste Wahl. Und: Je nachdem, welchen Wert die Spieler den Farben zuordnen, bekommen sie für ihre verdeckt gesammelten Karten am Ende Punkte. Ganz schön kniffelig! Fazit: „Mandala“ ist ein Spiel für vorausschauende Planer; der Wiederspielreiz ist enorm. Foto und Text: tan

3 Mandala von Brett J. Gilbert und Trevor Benjamin ist erschienen bei Lookout Spiele. Es eignet sich für zwei Spieler ab zehn Jahren. Ein Spiel dauert circa 20 Minuten.


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