Weilheim und Umgebung

Hier kommt die Hilfe an

Einsatzfahrzeug Die „Helfer vor Ort“ nutzen den neuen Pkw im Schnitt alle 1,5 Tage.

Das neue Helfer-vor-Ort-Einsatzfahrzeug konnte in seinem ersten Jahr vielerorts gesehen werden.Foto: Martin Beuker
Das neue Helfer-vor-Ort-Einsatzfahrzeug konnte in seinem ersten Jahr vielerorts gesehen werden.Foto: Martin Beuker

Weilheim. Am Weilheimer Adventsmarkt vor gut einem Jahr hat die DRK-Bereitschaft Weilheim an der Teck ihr neues Helfer-vor-Ort-Einsatzfahrzeug in Dienst gestellt. Der VW Amarok löste damals offiziell den in die Jahre gekommenen Isuzu Trooper mit über 2 000 Einsatzfahrten ab. Dank der Unterstützung durch viele große und auch kleine Spenden ist es möglich, weiterhin die wichtige und schnelle Hilfe vor Ort sicherzustellen, wie seitens des DRK mitgeteilt wird.

Dass die Spenden gut investiert sind, hat das Fahrzeug im ersten Jahr mit der stolzen Einsatzzahl von 250 unter Beweis gestellt. 174 Einsätze davon entfielen auf Weilheim. 20 erfolgten außerorts. Dabei handelte es sich meist um Verkehrsunfälle auf der Bundesautobahn oder den Landesstraßen. 14 Einsätze hatten Bissingen zum Ziel, zehn Neidlingen, acht Holzmaden, sieben Ohmden und sechs Häringen. Jeweils viermal ging die Fahrt nach Hepsisau und Nabern sowie dreimal nach Ochsenwang. Die Gesamtzahl der Einsätze, die die Helfer vor Ort der DRK-Bereitschaft Weilheim leisteten, seitdem das neue Fahrzeug in Dienst genommen wurde, liegt bei über 480. Das bedeutet, dass über die Hälfte aller Einsätze, also 250, mit dem neuen Einsatzfahrzeug erfolgten. Statistisch ist der Amarok damit alle 1,5 Tage für die Bevölkerung in Weilheim und Umgebung im Einsatz.

Die restlichen 230 Einsätze wurden mit anderen Dienstfahrzeugen oder mit Privat-Pkw gefahren. Eine kleine Mindestausstattung an Sanitätsmaterial hat jeder Helfer vor Ort im eigenen Fahrzeug dabei.

Von den Einsatzkräften arbeiten die wenigsten hauptamtlich im Rettungsdienst. Unter ihnen gibt es Lokführer, Architekten, IT-Spezialisten, Vetriebler und vieles mehr. Sie alle engagieren sich in ihrer Freizeit. Dabei bilden sie sich auch ständig fort, um für die Bevölkerung so gut wie möglich und völlig unentgeltlich 24 Stunden täglich an sieben Tagen pro Woche und an 365 Tagen im Jahr da zu sein. mb

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