Weilheim und Umgebung

Im Wald braut sich was zusammen

Forstwirtschaft Eine Rundfahrt durch den Weilheimer Stadtwald offenbart, wie es um die grüne Lunge des Städtles bestellt ist. Fest steht, dass viele Herausforderungen warten. Von Bianca Lütz-Holoch

Forstrevierleiterin Julia Usenbenz erläutert dem Gemeinderat, was im Weilheimer Stadtwald los ist . Foto: Carsten Riedl
Forstrevierleiterin Julia Usenbenz erläutert dem Gemeinderat, was im Weilheimer Stadtwald los ist . Foto: Carsten Riedl

Die gute Nachricht zuerst: Der Weilheimer Stadtwald steht gut da. „Er ist gepflegt und sehr naturnah“, sagt Dr. Johannes Fischbach-Einhoff, stellvertretender Forstamtsleiter im Kreis Esslingen. Trotzdem wird an diesem Abend ...

ebi einer hrtFa eds ehWeilerim aedisnemtreG rudch den tdtSaawld r:lka sE ubtar cshi watse smzmauen - dnu rwza icnth run sda iwGerett, das neie htgrbunrnUeec der uTro ogs.tr Dre daWl el,stbs eabr ahuc eid und edi attdS nehes csih ieeinng gsererdonuaHnrfue

nie E adovn gen tim erd -mdaoPnraoCeeni uemzsa.mn edn envngaeegrn ihanlnbeie rhJaen hta sihc dei tnuguNz sde aWdsle sktra rFktdrrsiteoo eoJnhasn cb.cFaihsh mmIre ehrm nsenhMec nbeha nde aldW sla g-luhr,Eons S-rtpo ndu itreeiorzFt c.edektnt hat zu eKifntnolk die se hevorr nhcit narWreed weta cihs chdur naotMnrkiebui Eehnsolneguuchdsr kglnea büre abintalrdWee und äJrge ,kiereirstni assd sda Wdli tfas inkee zenRuhoen ehmr tn.idef rzKu: Dsa ticgwGcileheh wihnczse end drie nnniekoutF eds Wsaled - lzaoelHtfnire, Bootip dnu oElrshonurgt - its

a sD tsi eabr hncti das neeigiz m.oelPrb rDe Sdldtaatw ath mti med edlnwmaalKi dnu ekarKhtnnie uz Zu edn ndinrrogSenke rov lalme c,esnhE uechBn dnu Fthcine - ndu ied sdni ni emWiheil karts trneve.etr

Zu neeir hleeertrngce iPnemdea chswtä hics mi aWld sad etcnhsereteribbnsE as.u Cnorao n,su tis sda bhtnsrebneirecsEte ürf ide ilvectdtrhue auilJ eenU,nzbs ieetnLir eds Whmireelie rrrsteosve.iF Sei ide ratdeSätt uz enier am tRnoe aens,W wo edi etn,kaKirh dei ovn mniee sau Oseiasnt nlphgseintpceee lziP verstachur ,rdiw sgstraie.r uAf ,51 ratkeH ctshznuä bsndaereetb egrdote deenwr. anDn tigl se nu.ofstfruaze nsezet wri ufa saieilbamktl mrbuaeautLnab wie chEie dnu dei nei.teReeivrril eid ttadS mheeiilW ath dsa eiazlnlfien ego:nlF iDe fncaAfusgnh erd Jnengp,unzlfa rneed ztcuhS in jnngeu eJnhra dnu dei erbfzatleaninP esstlb tnekso rou.E rZaw Sndnee-p dnu Eruo beelbin eabr ovhrlucasishcit na erd tSadt

eben N htKnekinrea eiw dme nherrEtibecnsestbe ztest dme Wadl orv melal dei ezhnnuedem ekhcnrtToie dnu dei hrteeeeglrc dre earnnnevgeg raeJh .uz snBesrode etfrfoneb sndi dei n.echtiF ietsrsezsHt thamc ise rüf lihiWeme nieegnbn an end tzejt ebra uhca die cheuBn uz atsg laiJu .eUenbzns iEn ist sad cohn citn,h wei hJnoanse abchcshFi etto.nb se nniregEfie lelwon eid na erd l,eelSt ide dre eanGiedermt na dme Abned stbhu,ec nhi.ct Wile die eonfbrfenet ehBcnu fiet mi ldWa etsehn und nenedainm esi lnl,fae enwrde uz ohltzoT dun tmaid zu munee aeL.ensrmbu

n eiE gurhdBneo ujnge ltslte sad wiRelhd ra.d oSll shic dre Wlad btelss bhtrauc se ctnih nur gugen ihtLc ma n.oBde roV allme msus hcau erd tAteppi rde eehR reewdn. Dsa ichs uaf eziw rneAt rreh.ineec awet cihs un,r nwen man casrhf tasg icmahJo ibhchsca.F itgb se ien stgeu sepiileB mi eiWmeerhil lWda, ow eid pnleufgaznJn run so nA nerei raeednn teSell hedngeei ziew nielonlMi ugnej ci,Eneh ide hsic nailele hnbae - rligendals ,rest madcnhe die ninee kicrT engnwadtee :eahbn Erts reudnw tsuenugzn dre rmbieaslaelnkit nEeihc eugjn ecuhBn nDna mka nie Zaun um eid urdn einen eakrHt reßgo - iwez ied flineinlza nud mvo waAufdn reh nei kcasKl erien uagnepzNlfnu von Enehic eeube.ntd

Buchen muss man im Stadtwald nicht suchen

Der Weilheimer Stadtwald umfasst 360 Hektar. Rund zehn Prozent gehören zur Kernzone des Biosphärengebiets, gelten als Waldrefugium und haben Biotopschutzfunktion. Zum Vergleich: Im gesamten Landkreis Esslingen gibt es rund 19 000 Hektar Wald.

Der Anteil an Laubbäumen im Weilheimer Stadtwald ist hoch. Er beträgt etwa 78 Prozent. Der Anteil der Nadelhölzer dagegen ist mit 22 Prozent relativ niedrig.

Über 30 verschiedene Baumarten wachsen im Weilheimer Stadtwald. Die am stärksten vertretene Baumart mit 37 Prozent ist die Buche. Auf Platz zwei mit rund 14 Prozent folgen Eiche und Fichte. Der Anteil der Eschen beträgt rund 13 Prozent. Ahornbäume machen rund acht Prozent des Bestands aus. bil