Weilheim und Umgebung

Im Wald braut sich was zusammen

Forstwirtschaft Eine Rundfahrt durch den Weilheimer Stadtwald offenbart, wie es um die grüne Lunge des Städtles bestellt ist. Fest steht, dass viele Herausforderungen warten. Von Bianca Lütz-Holoch

Forstrevierleiterin Julia Usenbenz erläutert dem Gemeinderat, was im Weilheimer Stadtwald los ist . Foto: Carsten Riedl
Forstrevierleiterin Julia Usenbenz erläutert dem Gemeinderat, was im Weilheimer Stadtwald los ist . Foto: Carsten Riedl

Die gute Nachricht zuerst: Der Weilheimer Stadtwald steht gut da. „Er ist gepflegt und sehr naturnah“, sagt Dr. Johannes Fischbach-Einhoff, stellvertretender Forstamtsleiter im Kreis Esslingen. Trotzdem wird an diesem Abend ...

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Buchen muss man im Stadtwald nicht suchen

Der Weilheimer Stadtwald umfasst 360 Hektar. Rund zehn Prozent gehören zur Kernzone des Biosphärengebiets, gelten als Waldrefugium und haben Biotopschutzfunktion. Zum Vergleich: Im gesamten Landkreis Esslingen gibt es rund 19 000 Hektar Wald.

Der Anteil an Laubbäumen im Weilheimer Stadtwald ist hoch. Er beträgt etwa 78 Prozent. Der Anteil der Nadelhölzer dagegen ist mit 22 Prozent relativ niedrig.

Über 30 verschiedene Baumarten wachsen im Weilheimer Stadtwald. Die am stärksten vertretene Baumart mit 37 Prozent ist die Buche. Auf Platz zwei mit rund 14 Prozent folgen Eiche und Fichte. Der Anteil der Eschen beträgt rund 13 Prozent. Ahornbäume machen rund acht Prozent des Bestands aus. bil