Weilheim und Umgebung

Jetzt bloß nicht stolpern

Friedhof Die Ränder der alten Grabfelder sind uneben und müssen begradigt werden.

Sanierungsfall: Die Steinplatten an einigen Grabfeldern auf dem Friedhof bilden gefährliche Stolperfallen.Foto: Carsten Riedl
Sanierungsfall: Die Steinplatten an einigen Grabfeldern auf dem Friedhof bilden gefährliche Stolperfallen.Foto: Carsten Riedl

Ohmden. An den alten Grabfeldern auf dem Ohmdener Friedhof ist offenbar Vorsicht geboten: Die Steinplatten, die den Rand der Gräber bilden, haben sich teilweise erheblich gesetzt, sodass stellenweise gefährliche Stolperfallen entstanden sind. Darüber informierte Landschaftsarchitekt Roland Rendler in der jüngsten Sitzung des Ohmdener Gemeinderats. „Oft fehlt der Unterbau komplett, oder es ist nur ein bisschen Split darunter“, sagte Rendler. Das Risiko, dass die zumeist älteren Besucher des Friedhofs stürzten, sei sehr hoch. Unter Umständen hafte die Gemeinde.

Gemeinderat Roland Greiner plädierte dafür, zunächst den gemeindeeigenen Bauhof für die Sanierung der unebenen Umrandungen einzusetzen. Er glaube nicht, dass es nötig sei, die Arbeiten an eine Firma zu vergeben. Gemeinderat und Verwaltung einigten sich schließlich darauf, dass der Ohmdener Bauhof bis zur nächsten Gemeinderatssitzung am 24. September versuchen soll, eine Umrandung eigenständig zu sanieren. Bei einem Vor-Ort-Termin auf dem Friedhof soll das Ergebnis begutachtet und anschließend das weitere Vorgehen festgelegt werden. Antje Dörr


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