Weilheim und Umgebung

Kampf gegen Schlaglöcher und Co.

Flickarbeiten an Straßen und Kanälen in Weilheim, Holzmaden und Ohmden

Sie rücken Schlaglöchern und kaputten Schachtdeckeln zu Leibe: Seit dieser Woche sind Bautrupps unterwegs, um Straßen in Weilheim, Holzmaden und Ohmden zu flicken.

Kampf gegen Schlaglöcher und Co.
Kampf gegen Schlaglöcher und Co.

Raum Weilheim. „Unser Ziel ist es, die gröbsten Schäden zu beseitigen“, sagt Claus Braun, Leiter des Tiefbauamts in Weilheim. Alle Probleme können sicher nicht behoben werden. „Dafür reichen die Budgets nicht aus.“ Seine Devise lautet daher: „Man muss dranbleiben und jedes Jahr etwas machen – anders geht es nicht.“

Weilheim und Holzmaden knöpfen sich schon seit Langem jedes Jahr die schlimmsten Schlaglöcher und kaputtesten Schachtdeckel vor. Nun ist auch Ohmden ins Boot geholt worden – und das war dringend nötig, wie Claus Braun betont: „In Ohmden wurde lange Zeit zu wenig gemacht. Dort gibt es einigen Nachholbedarf.“ Vor allem beim Wasserturm, an der Gemeindehalle, in der Weitgaßstraße und im Mittleren Weg sollen die Bautrupps Schächte reparieren und Straßenschäden flicken. „Ich habe eine Prioritätenliste erstellt, die dann abgearbeitet wird“, so Braun. Die gibt es auch für Weilheim und Holzmaden.

In Weilheim sollen vor allem Schäden im Gewerbegebiet Au, in der Kirchheimer Straße und der Hauptstraße sowie an der Kreuzung zwischen Uhlandweg und Goethestraße repariert werden. In Holzmaden ziehen die Bautrupps vorrangig durch Blumenstraße, Hirtenstraße, Rain­straße und Hauptstraße. Außerdem werden in Holzmaden und Ohmden diverse Feldwege repariert.

68 000 Euro investiert Ohmden dieses Jahr in Flickarbeiten an Straßen und in die Reparatur von Schächten. In Holzmaden sind es 133 000 Euro und in Weilheim 375 000 Euro. Für die Abwicklung ist das Weilheimer Stadtbauamt zuständig.

Den Zuschlag für die Arbeiten hat in allen drei Kommunen die Gruibinger Tiefbaufirma Moll bekommen. Sie hatte stets das günstigste Angebot vorgelegt – Grund genug für einige Gemeinderäte, kritisch nachzufragen. Claus Braun allerdings hat dafür plausible Erklärungen: „Die Firma sitzt örtlich geschickt und kann im Gegensatz zu anderen Bietern die Asphaltarbeiten selbst leisten.“ Zudem habe das Unternehmen wohl erkannt, dass sich Flickarbeiten flexibel ausführen lassen und deshalb auch wirtschaftlich sind.

Kampf gegen Schlaglöcher und Co.
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