Weilheim und Umgebung

Die Kleinsten sind die größte Herausforderung

Haushalt Die Stadt Weilheim muss im kommenden Jahr ihre finanziellen Reserven angreifen, um alle notwendigen Investionen schultern zu können. Besonders drängend ist das Thema Kinderbetreuung. Von Bianca Lütz-Holoch

Trotz der neuen Kita Schellingstraße: In Weilheim werden die Betreuungsplätze schon wieder knapp.Foto: Jean-Luc Jacques
Trotz der neuen Kita Schellingstraße: In Weilheim werden die Betreuungsplätze schon wieder knapp. Foto: Jean-Luc Jacques

Die fetten Jahre sind vorbei - fürs Erste zumindest: In der näheren Zukunft sieht es für Weilheim finanziell nicht gerade rosig aus, wie der Haushaltsplanentwurf 2021 zeigt. Damit ist das Städtle kein Einzelfall: Der konjunkturelle Einbruch aufgrund der Corona-Pandemie trifft viele Kommunen. Gleichzeitig aber wächst und gedeiht das Städtle unter der Limburg weiter. Das bringt Herausforderungen mit sich - nicht nur, aber ganz besonders im Bereich der Kinderbe­treuung.

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Deutliches Minus bei der Gewerbesteuer erwartet

Der Weilheimer Haushaltentwurf ist gekennzeichnet von einem deutlichen Minus an Gewerbesteuer und Zuweisungen. Gleichzeitig wird die Stadt im kommenden Jahr bei den Umlagen kräftig zur Kasse gebeten. Unterm Strich steht beim ordentlichen Ergebnis ein Minus von 4,1 Millionen Euro.

Genehmigungsfähig ist der Haushalt trotzdem: Weil die Stadt gut gewirtschaftet hat, lässt sich das Minus 2021 noch mit Überschüssen aus den vergangenen Jahren ausgleichen.

Schulden wird Weilheim 2021 keine machen - noch. In den Folgejahren bis 2024 sind dagegen Kreditaufnahmen in Höhe von 11,5 Millionen geplant. Auch das Sparbuch der Stadt wird 2021 schon deutlich dünner: Die Liquidität verringert sich um 6,1 Millionen Euro.

Auch 2022 wird den Prognosen zufolge noch ein negatives Ergebnis unterm Strich stehen. Mit den Krediten im Rücken, aber ohne großes Polster, soll die Stadt ab 2023 dann wieder schwarze Zahlen schreiben.bil