Weilheim und Umgebung

Kommentar: Surfen statt untergehen

Digitalisierung Es war ein anschauliches Bild, das Weilheims Digitalisierungs-Berater Franz-Reinhard Habbel bei der Zukunftswerkstatt an die Wand projizierte: Vorne ein Surfer auf seinem Brett im Meer - und hinter ihm ein riesige Welle. Dazu nannte er vier Varianten, mit der Digitalisierungswelle umzugehen: nichts tun und in der Flut ertrinken, eine Insel suchen, ein bisschen schnorcheln und sich treiben lassen oder auf der Welle surfen, leistungsstark werden und Neues schaffen.

Wer den Diskussionen an den Tischen in der Limburghalle lauschte, konnte Vertreter aller Optionen finden. Ganz klar: Dass Neuerungen bei den einen Begeisterung und bei anderen Bedenken oder gar Ängste hervorrufen, ist ganz normal. Tatsache ist jedoch: Die Digitalisierungswelle rollt an - ganz ungeachtet der persönlichen Einstellung. Entziehen kann sich ihr auf Dauer niemand. Die Stadt Weilheim steht nun vor der großen Aufgabe, auf die Welle aufzuspringen und dabei auch diejenigen mitzunehmen, die noch ängstlich umherdümpeln und noch gar nicht begriffen haben, dass sie in den Wassermassen zu versinken drohen. Von Bianca Lütz-Holoch


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