Weilheim und Umgebung

Muttertagsmenüs gibt es diesmal „to go“

Tradition Eigentlich ist es einer der betriebsamsten Tage der Gastronomen. Viele Restaurants sorgen dafür, dass der Tag trotz Corona kulinarisch wird. Von Sabine Ackermann

Matthias Kübler und sein Team vom Hotel Fuchsen zaubern entsprechende Köstlichkeiten zum Muttertag. Foto: Sabine Ackermann
Matthias Kübler und sein Team vom Hotel Fuchsen zaubern entsprechende Köstlichkeiten zum Muttertag. Foto: Sabine Ackermann

Heute bleibt die Küche kalt - wir gehen in den Wienerwald. Die Älteren werden diesen Werbeslogan noch im Gedächtnis haben. Doch nach 2020 bleiben auch an diesem Sonntag genau wie an Ostern und voraussichtlich auch zu Pfingsten Stühle und Tische leer - nur in der Küche herrscht nach wie vor reger Betrieb. „To go“, also „zum Mitnehmen“, ist das Zauberwort, das seit vielen Monaten im Lockdown die Gastronomie am Leben hält.

„Genießen ...

iSe ide uz H“,saeu steht uaf dem muz ttruMteag mit erd it,eBt bis aFgrtie uz stelbelen nud bie rde lAunhgbo acuh an eein Bxo eord aneWn uz dk,nene mu ads rkapetcev Eesns zu oan.trrrpteeisn eSppu ridw ni atsiMhta rde iste 1102 sed -seunRosteaaltHtr nshuFec in Kimcherhi ti.s holowS bie der eVerssiop asl chau im Hucahrteitpg tbig es eßweni ndu euBsrlhcra lgSepar ni uicslehnriencthde rtVean.ian Mal sla aSatl oedr jelewsi tim SnesiBniuktkc-ih eord ieb den eidr uzr nhstenede imt naao.esldHil ruZ hwlsuaA hneest ieen arhcenT omv srao tmi ndu nwreOe Kaaignfrtterolf doer telgilesgr tieFl onv edr loeFlre tmi und rOnwee Dei ireeegreVart hcis fua cgreemi eadilplz,W acekengbe zpreank,Pilf n-eaetctnPiSloht ioswe hcgozemnesel htmScoartutaen n.ureef eDn uslcshAbs iledbn kleudn ziwhSecre olkahdoS,ce noMlG,e-geae um,mTare-rsCiie ehscirf dbeerneEr nud egpptoep aiQ.onu dei btgi es nei mit pläetzS ndu iwoes leiVecnlmear mti Eeredbern dun .tsmSeari eSrvitles eifl es nhoc t,ug eits rJauan ithez neis tFiaz dei neun ,toaenM ni denen sad uanteRasrt enlsohsgsec tsi. Asl itm ieLb und eeeSl turebead ,er sdsa dcruh erhe edi eanneifhc reitcGhe egfrtag d.nis xoenB kaecprvt sit cnhit selal b,acrahm se hleft wie eib end eganrilnfi eeliaBng red

Eenir red ürf ien zum nhni.meeMt tFoo: eabSin emtcksch es erb,dwnaru irw ndsi zid,eenurf usn ebar blriee eDimrat itrecShre sau elZl treun rbleAeh,icg erd nise im rgedoitn neaRtrsatu l.btoah sE sit natg,Sno eein ohecW vro emd aM:tgreutt nConmokroraof gtu ttegetak theg ine Behclle ums nderae die .keheT eaknVroi lchnSle sau zdoelmHna mrmie irewed odrt hckeon itbehtrce rBtati yMrae sua Bad Bll:o hbea ovdan im legenes dnu illw es mal eitS Lmgaen läftu das suqai wei tneiesghcnt o.rBt onTi ,foKno stie 2410 tmi neires aFur Cudlaia abIrnhe eds hat hics mti neeins entibrteaiMr hcua muz tgteutraM nie ltosel aelnilnfe nlas.es isB gsaatmS um 18 rUh nakn anm edn üfr ba eziw nsreoenP elnebsetl, rde rde sient ni dre elmeheiiWr lmiugeabhLrl sbi zu coe.kht sipAattin imt hksLcaniendn uas n,aneSpi Ttraa nov rde ndu lnibde itm ewitreen teZantu ied l.tpeVnitoseearsp cDahan lgenfo neMoecld-swaiilneSh mi ktlpema,Scne enekli nzstnhhwSlecieiec mit taer,ofkaSlfznl daloHslinae iesow eaegtlpsgarnSn dun lsa shcaciNht fcreish deerEbenr tmi bueranm mdckeauoohoSlesns im s. Gla oTni Koonf vmo fcSeoähhfr tibeeert sieen Hdaelloisna .orv to:oF nbieaS armnfkdcAgnrnueAu der nrßego ca,egfrhaN cihs Mntria maLnnhe nov tRtearasn,u rBa p;a&m ahcu am trtgutaMe auf ads asd sncoh uz esntrO rpeus egmnekamon ei.s Im Oheipsnnlo rde teiransooGm itgb se rbae auch trieewe A.ebetgno deZmu tefrlei snie mahFer-arTe sWunhc uahc isb vor die lsleteBen und obelhan nank nma ruetn rmndea:e hasc,L aoniCs,trss tsal,rhFtauc u,rstW udn tnich uz vnsgeerse den loocciP uzm ranc.hdWeew Der eBsizret enesi okTucsF-rod sit eiw athaitMs dnu noTi Konof im kNe-egetwzMwrrhe snEse ot elfreti eesin Sepsnei in red bernefrneneaibuag a.su asD tootM: ulnfaeülf sttat 0ml1-a0 alduaiC noofK teeeirbt vrbao ohncs das ned rrnoptTas rv.o oo:tF ainSbe iwr hneo ueresn gast Uli oHriankeem mov ntueRstara in h.aeiSrclchb reD o,Khc rde eist 9181 tmi deLhcnestifa isnree nueurgfB ,hnaehcgt tah ishc na tugrteatM eidrwe waets eNuse naeniflle lsa.sne Als sVepsoeir igbt se bei imh nei tDute vno dnu elreolF im naetrvailt mit klshcden,ioanWhcre imt BiiecnDgorlsma.ass- rDe Hatunpgag tesethb aus tmi ergmonaile seiow bsalujKs ndu ito.rngrKlfaatef umZ cAsuhblss afdr schi edr auGmne afu eni maeT-eEbriidrrsu dnu dniretakne hrbbaraeR .enerfu etBnlguenles neewrd eib imh ocnh ibs gebsSaaatdnm 19 rUh ee,mntgennemongeg os lUi ekoHe.iranm

slderAgin l osltle man tnchi tisclhzrnugdä so nlage aw,retn nedn veile raeGswitt ebtein zrwa cslohe na, rcunahbe earb otf tsawe ehmr uof.Varl nI emnie rcrehsth eabr nigklEan - ni edr Hng,offun dbal eirwed zu eiw es inHrkemaoe fau end ntPku itn:gbr „Wir llea smrsevnei uesnre

Geschichte des Muttertags

250 Jahre vor Christus waren es römische und griechische Göttinnen, für die eine Art Muttertagsfest abgehalten wurde.

Im England des 13. Jahrhunderts wurde unter Heinrich III. der „Mothering Day“ eingeführt. An diesem Freudensonntag sollten die Christen der „Mutter Kirche“ gedenken, später besuchten alle Kinder ihre Mütter und brachten kleine Geschenke oder selbst gebackenen „mothering cake“ mit.

Zwei Jahre nach dem Tod ihrer Mutter ließ Anna Marie Jarvis aus West Virginia am 12. Mai 1907 einen Gedenkgottesdienst für sie feiern, seitdem ist sie international als Begründerin des Muttertags anerkannt. Verärgert über die Geschäftemacherei wollte sie ihn später wieder verbieten lassen.

Zur Zeit des Nationalsozialismus bekam der Muttertag einen bitteren Beigeschmack: Der Ideologie entsprechend wurden die Mütter als Garantin des Fortbestandes der arischen Rasse gefeiert.

Traditionell findet der Tag zu Ehren der Mütter ­immer am zweiten Sonntag im Mai statt. Floristik-Organisationen brachten den Tag nach Europa - 1922 wurde er erstmals in Deutschland gefeiert. ack