Weilheim und Umgebung

Muttertagsmenüs gibt es diesmal „to go“

Tradition Eigentlich ist es einer der betriebsamsten Tage der Gastronomen. Viele Restaurants sorgen dafür, dass der Tag trotz Corona kulinarisch wird. Von Sabine Ackermann

Matthias Kübler und sein Team vom Hotel Fuchsen zaubern entsprechende Köstlichkeiten zum Muttertag. Foto: Sabine Ackermann
Matthias Kübler und sein Team vom Hotel Fuchsen zaubern entsprechende Köstlichkeiten zum Muttertag. Foto: Sabine Ackermann

Heute bleibt die Küche kalt - wir gehen in den Wienerwald. Die Älteren werden diesen Werbeslogan noch im Gedächtnis haben. Doch nach 2020 bleiben auch an diesem Sonntag genau wie an Ostern ...

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Geschichte des Muttertags

250 Jahre vor Christus waren es römische und griechische Göttinnen, für die eine Art Muttertagsfest abgehalten wurde.

Im England des 13. Jahrhunderts wurde unter Heinrich III. der „Mothering Day“ eingeführt. An diesem Freudensonntag sollten die Christen der „Mutter Kirche“ gedenken, später besuchten alle Kinder ihre Mütter und brachten kleine Geschenke oder selbst gebackenen „mothering cake“ mit.

Zwei Jahre nach dem Tod ihrer Mutter ließ Anna Marie Jarvis aus West Virginia am 12. Mai 1907 einen Gedenkgottesdienst für sie feiern, seitdem ist sie international als Begründerin des Muttertags anerkannt. Verärgert über die Geschäftemacherei wollte sie ihn später wieder verbieten lassen.

Zur Zeit des Nationalsozialismus bekam der Muttertag einen bitteren Beigeschmack: Der Ideologie entsprechend wurden die Mütter als Garantin des Fortbestandes der arischen Rasse gefeiert.

Traditionell findet der Tag zu Ehren der Mütter ­immer am zweiten Sonntag im Mai statt. Floristik-Organisationen brachten den Tag nach Europa - 1922 wurde er erstmals in Deutschland gefeiert. ack