Weilheim und Umgebung

Örtliche Feuerwehren sind am Zug

Einsatz Wenn es im Boßlertunnel brennt oder auf der ICE-Strecke etwas passiert, müssen die ehrenamtlichen ­Feuerwehrleute ausrücken. Sie bereiten sich mit viel Aufwand auf den Ernstfall vor. Von Bianca Lütz-Holoch

Die Weilheimer Feuerwehr übt immer wieder vor Ort im Boßlertunnel. Ihre Ausrüstung müssen die Feuerwehrleute durch Verbindungspa
Die Weilheimer Feuerwehr übt immer wieder vor Ort im Boßlertunnel. Ihre Ausrüstung müssen die Feuerwehrleute durch Verbindungspassagen tragen oder schleifen. Fotos: Norbert Wahl

Noch wird kräftig gebaut. Im Dezember 2022 jedoch sollen die ersten ICEs über die Neubaustrecke rauschen. Für die örtlichen Feuerwehren und die Kommunen, auf deren Gebiet die Schienen verlaufen, bedeutet das eine Zusatzbelastung.

Sobald die Züge zwischen Wendlingen und Ulm fahren, gelten Schienen, Tunnels und Brücken als ganz normale Verkehrswege. „Und für die sind im Notfall eben - wie für Straßen auch - die örtlichen Feuerwehren verantwortlich“, sagt der Göppinger Kreisbrandmeister ...

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60 von 120 Kilometer Gleise sind schon verlegt

Die Gleisbauphase hat auf der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm begonnen. Die Bahn hat bereits 60 der 120 Kilometer Gleise und somit die Hälfte der zweigleisigen Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Ulm und Wendlingen verlegt.

Die beiden Röhren des 4847 Meter langen Steinbühltunnels, der unweit von Hohenstadt beginnt, sind bereits komplett mit Gleisen versehen. Demnächst werden auch im Albvorland die ersten Schienen verlegt. Dazu stehen auf der Albhochfläche bereits alle rund 800 Oberleitungsmasten.

Der Rohbau der Neubaustrecke ist zu 90 Prozent fertiggestellt. Der Vortrieb für über 60 Kilometer Tunnelröhren ist abgeschlossen.

Mit dem Probebetrieb startet die Bahn voraussichtlich in einem Jahr. In gut zwei Jahren sollen die ersten ICEs planmäßig fahren. Pro Stunde werden dann zwei bis drei Fernverkehrszüge auf der Strecke unterwegs sein. pm