Weilheim und Umgebung

Ohmden bekommt 40 000 Euro

Förderung Das Land unterstützt Kommunen im Kreis beim Ausbau des schnellen Internets mit einer Finanzspritze.

Land fördert den Breitbandausbau. Foto: Markus Brändli
Land fördert den Breitbandausbau. Foto: Markus Brändli

Region. „Das Land fördert den Breitbandausbau in den Landtagswahlkreisen Kirchheim und Nürtingen. Die entsprechenden Förderbescheide wurden durch Innenminister Thomas Strobl übergeben“, berichtet der CDU-Landtagsabgeordnete Karl Zimmermann. Von der Fördersumme im Landkreis erhalten die Gemeinden Altdorf, Altbach, Deizisau, Lichtenwald, Reichenbach und Ohmden jeweils einen Zuschuss in Höhe von 40 000 Euro vom Land. Frickenhausen wird 80 000 Euro erhalten.

„Ich freue mich, dass wir vonseiten des Landes zusammen mit unseren Partnern in den Kommunen das schnelle Internet ausbauen können“, sagt der Kirchheimer Abgeordnete und Vorsitzender der Grünen-Landtagsfraktion Andreas Schwarz. „Der Ausbau der Digitalisierung trägt dazu bei, dass die Bürger, die ansässigen Unternehmen und die öffentlichen Einrichtungen rasch von einer leistungsfähigen Leitung profitieren.“ Durch die Zusammenarbeit der Kommunen mit dem Land werde die nötige Infrastruktur für die digitale Zukunft geschaffen.

Wichtig für Wachstum

Die Fördermaßnahme ist Teil des Breitband-Förderprogramms des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration. Schnelle und flächendeckende Breitband-Netze sind die Voraussetzung für neue Geschäftsideen, wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftliche Entwicklung.

Trotz Corona liegt die Breitbandförderung auf einem Rekordniveau: Im ersten Halbjahr hat das Land bereits insgesamt 283 Millionen Euro Fördermittel für knapp 350 Breitbandprojekte bewilligt - dreimal so viele Mittel wie im ganzen letzten Jahr. In dieser Legislaturperiode stellt die Landesregierung mehr als eine Milliarde Euro für die digitale Infrastruktur zur Verfügung.

Beim Ausbau der Breitbandinfrastruktur darf die öffentliche Hand nur begrenzt mit staatlichen Zuschüssen in den ansonsten freien Markt eingreifen. So darf das Land derzeit uneingeschränkt nur in den sogenannten weißen Flecken fördern. Das sind Regionen, in denen die Breitbandverfügbarkeit unter 30 Mbit im Download liegt. Die Landesregierung hat seit 2011 eine Landesförderung aufgebaut, die von Beginn an nur die Zukunftstechnologie Glasfaser mit nahezu unbegrenzten Übertragungsraten fördert. pm

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