Weilheim und Umgebung

Ohmden muss sich Geld leihen

Haushaltsplan Die finanziellen Aussichten sind nicht rosig. Ohne Kredit könnte die Gemeinde das Baugebiet Grubäcker II nicht auf den Weg bringen. Von Antje Dörr

Schön anzusehen: das Ohmdener Rathaus. Allerdings ist das denkmalgeschützte Gebäude stark renovierungsbedürftig. Foto: Carsten R
Schön anzusehen: das Ohmdener Rathaus. Allerdings ist das denkmalgeschützte Gebäude stark renovierungsbedürftig. Foto: Carsten Riedl

Ohmden muss sich verschulden, um das Baugebiet Grubäcker II zu realisieren. Das ist eine Erkenntnis aus der jüngsten Gemeinderatssitzung, in der der Haushaltsplan für das kommende Jahr vorgestellt worden ist. Für das Neubaugebiet, in dem im ersten Abschnitt acht Häuser entstehen können, fallen Erschließungs- und Planungskosten in Höhe von rund 2,25 Millionen Euro an. Deshalb wird die Gemeinde einen Kredit in Höhe von 2,5 Millionen Euro über maximal vier Jahre aufnehmen. „Über die Erlöse aus dem Verkauf der ...

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Gemeinde muss weiterhin sparsam sein

Große Sprünge sind in Ohmden auch im kommenden Jahr nicht drin. Das ist abzulesen am Zustand des Ergebnis- und Finanzhaushalts, dessen Entwurf Weilheims stellvertretender Kämmerer Michael Nagel für das Jahr 2021 ausgerechnet und im Gemeinderat vorgestellt hat. „Das ordentliche Ergebnis wird sich auf minus 507 000 Euro verschlechtern“, sagte Nagel. Die Abschreibungen könnten somit im kommenden Jahr erstmals seit 2017 nicht erwirtschaftet werden. Die nach aktuellem Stand geplanten negativen ordentlichen Ergebnisse in den Jahren 2021/22 könnten jedoch aus der Rücklage ausgeglichen werden. „Von 2017 bis 2019 hatten wir immer positive Ergebnisse, die in die Rücklage geflossen sind“, so Nagel.

Einen weiteren Kredit in Höhe von 600 000 Euro wird die Gemeinde für die Finanzierung ihrer Investitionen aufnehmen, die nicht das Baugebiet Grubäcker II betreffen. adö