Weilheim und Umgebung

Ohne Rosinen geht gar nichts

Genuss Aus der schwäbischen Backstube ist die Rosine kaum wegzudenken, und doch scheiden sich an ihr die Geister. Jeder kennt sie aus dem Studentenfutter. Aber die Weinbeere kann viel mehr. Von Thomas Krytzner

Am 30. April ist Tag der Rosine. In schwäbischen Bäckereien geht ohne die Weinbeere gar nichts. Foto: Jean-Luc Jacques
Am 30. April ist Tag der Rosine. In schwäbischen Bäckereien geht ohne die Weinbeere gar nichts. Foto: Jean-Luc Jacques

Seit dem Jahr 1909 widmen die Amerikaner jedes Jahr den 30. April der Rosine und feiern den „National Raisin Day“. Damit ist auch schon fast erklärt, wie die Weinbeere zu ihrem geläufigen Namen kam: Das Wort Traube heißt auf französisch „Raisin“. Der daraus entstandene Begriff Rosine wird im allgemeinen Sprachgebrauch für alle getrockneten Weinbeeren verwendet. Regional und damit dem Ursprungsort angepasst heißen die Trockenfrüchte dann Korinthen oder Sultaninen, ...

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Zum Muttertag gibt‘s selbstgemachte Rosinenbrötchen

Über frische Brötchen freut sich jede Mama. Foto: Thomas Krytzner
Über frische Brötchen freut sich jede Mama. Foto: Thomas Krytzner

Am 9. Mai ist Muttertag. Wie wär es, die Mama mit selbstgebackenen Frühstücksbrötchen zu verwöhnen? Das geht ganz einfach.

Die Zutaten für zehn Rosinenbrötchen: 500 Gramm Weizenmehl Type 405 oder 550 plus etwas mehr zum Kneten, 20 Gramm Frischhefe, 180 Gramm Zucker, 200 Milliliter lauwarme Milch, zwei Eier für den Teig, 80 Gramm weiche Butter, eine Prise Salz, 120 Gramm Rosinen, ein Ei plus etwas Milch zum Bestreichen.

Und so geht’s: Die Hefe in die lauwarme Milch bröseln und mit zwei Löffeln Zucker verrühren. Kurz stehen lassen, bis die Hefe beginnt zu reagieren. Das Mehl mit dem restlichen Zucker, dem Salz und der weichen Butter mischen, zwei Eier und die Hefemilch zugeben, alles zu einem gleichmäßigen Teig kneten und in der zugedeckten Teigschüssel an einem warmen Ort eine halbe Stunde gehen lassen. Den Teig noch einmal kneten und jetzt die Rosinen einarbeiten.

Den Teig in gleichmäßige Stücke teilen, etwa handtellergroße Brötchen formen und auf mit Backpapier belegte Bleche legen.Ein Ei mit Milch verrühren, die Brötchen mit der Hälfte einstreichen und nochmal 20 Minuten ruhen lassen. Den Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen. Die Brötchen mit der restlichen Eiermilch bestreichen, 20 Minuten goldbraun backen und auf Kuchengittern auskühlen lassen. Pur, mit Butter oder Marmelade genießen. Guten Appetit! kry