Weilheim und Umgebung

Ruf nach Naturkindergarten wird laut

Haushaltsreden Der hohe Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen beschäftigt alle Weilheimer Wählervereinigungen. Aber auch Fragen rund um Schulen, Wohnraum und Verkehr greifen die Redner auf. Von Bianca Lütz-Holoch

Privater Träger, Themenschwerpunkt oder Umzug in Mieträume - für den Kindergarten in Hepsisau gibt es viele Ideen.Foto: Jean-Luc
Privater Träger, Themenschwerpunkt oder Umzug in Mieträume - für den Kindergarten in Hepsisau gibt es viele Ideen. Foto: Jean-Luc Jacques

In Weilheim werden die Betreuungsplätze für Kinder schon wieder knapp - und das, obwohl die neue Kita erst vor einem Jahr eingeweiht wurde. Dieses Problem haben in Weilheim nun auch Vertreter aller vier Wählervereinigungen in ihren Haushaltsreden ...

iegruffengfa - nnbee ehenTm ewi nuorhamW, Shcue,l keheVrr dnu .iguitislnDgeiar

te urGn ,hpSclpi rde üfr die W)UV( psrahc, rganeetatb ni cotpnu turnebenKirduge enei detlleirtiea burhgEen edr U3- l.hneaZ tunserhtcU neewrd hauc eein ewereti oopietKrnao mit erifen Aerdns sla eanred mnnueoKm stmtem die Sdtta Wehielim sda roGs rde Kenrbrtuueidgen esb.tls lhieGc ride Fnoratneik - FV,W SBV udn BDF - nbhterac eenin tneNrdiraanrkuetg droe eennehTrekgrmtnadi sin l,peSi donnebssieer hauc im knHliibc fau edn nranrtdgieeK ni suHe.apsi neeztKpo toelnls tahgcedna tages miJhcao Na,zsa pSreerhc red eniFre nrengiväeelgiWuhr W(F).V itaMnr ufthPa ovn edr nSioazle SV(B) ,bat uz bo ied ritnEuchgin ni aeisuHps chdur inee ndroeebse Keontiponz uach rfü Wimlreeeih rdeKni keiratttvra ewedrn PersH-eatn dniSeignlr nbtet,oe sasd ied ariFntko )BF(D eneim auNbeu krsiicth chAu urGtne pShlicp tba arumd, evlnteartniA iew tawe zu

dWV nF-reeR Jhomcai azNas eiws uaafrd n,hi assd ied iaPenmed dei wekndoiiNetgt ieenr erednnnfekiitnou niteaidlg turksuftanrIr honc rvo nguAe eb.ha etosll nlenahbir eiemhiWls ni demje Szgrentuaß Grslasaef sttrliiealn stgae re. Dass se ad hauc an Sceunlh hhNlbareoafcd ib,gt intrMa tPufha a.n

ih cNt ulazl eclslnh die UVW ied aKrnetglsoinpeumt sed iuzlnssBtemgdnru .hgneean s„Da seenh irw eerh gstae Grnetu Sclp.iph rMiant uftahP rüf nneie vnzogeogneer bianuE nov guntüefnL nud leettsl kl,ra ssad ide a-Alssu tung red eMasn am BWZ enrwde asD ertroefd hauc sraPHeetn- nielrS.dign

ueaTlrl hn tis eni mheaT

m I eamNn dre DFB ulhgcs ienldSring orv, ide nehTme Suhncel nud lnHela in liiehWme ktopmlte uz bredknen.eü So sie se fr,lhagci bo ied edr gsrLuchiebulm am iegjznet ttadornS aisncurhee eDi nhldusGecur ni ien ,zenhei sad sal nsörmiteIsglnu rde Snerigaun eds BWZ btegau erde,w so die Idee red FD.B nbeallsEf ma dotratSn cihs sau neerd tiShc nie atrzEs frü dei aLelmgblurih tee.girrnnei neHtPe-sar ildinnrSeg ide eneu ulslechrGuahndnurlt uaenlznupm dnu dei nsaoBektu svmsia npeucsek.bza Gnza nserda rettposinioie cshi in mde knutP nueGtr pcSlip:h rnztnetetuüs neei Uuenzsmtg dse etbnote re mti klBic auf edi eTn.lahrlu ntMria tfPhau trf,dreeo eid chSleu ieb rde hafPesuoanunlngp ezeu.nibnndi

u fA eid hgsiwireec pPnartstoitliauakz in Wilhemie nggi hmcJoia aaNsz von erd VWF en.i Um den dIihrduvleikavnre eahtrcb er rrghiCasan nis .Sepil rBdVnR-eeS Mtnria uftPha cuglhs vro, end Matztprkla na iinenge nndeoehencW mi mmeoSr aioeutrf uz thal.ne eeiBd ernoeftrd ide aurlnegwtV azud a,uf ied eeId eeinr geivnuaBnhdbnr szcheiwn criKieh,mh meileWhi und zu eSi isch cuha deEleauänsL- im

meiB aTehm Wnuaormh enegtl lael eenRrd ine ekBetsnnni uz orv b.a suhWcn tsi cau,h ssad ied attSd l,reta lnrrvaeelef uäsHer .npaschtir tGuren hSppcil ntgberaate iene aesrilktetaui rbhegEnu onv dnu iDe BVS scgulh neie nspsunAag erd rtbereeniegirVak ibe rov. ads eheicmhelantr emeatnggEn ltsloe ichbsüteirctkg ,e✀wndre os itrMan hPfu.at

innEe neiretwe gVlcarsoh ercbtah nruGte ppclShi i:ne es h,iwgtic ahnc rde -noKeroariCs beoensders egkmeAnur ufa ide niszleoa eAkspet dun asd ni hWleiemi uz esien veile keenli ieviä,Antktt mu ned mnaZastlheum dre rBrüeg uz

Anträge der Weilheimer Wählervereinigungen zum Haushaltsplan 2021

FWV: 1. Möglichkeiten schnellerer Anbindung von Haushalten und Unternehmen an das Glasfasernetz prüfen

UWV: 1. Einbindung des Gemeinderats noch vor Sommer in Haushaltsplanung 2022 2. Erhebung Zahlen für U3-Betreuung, um Räume anzumieten, Neubau oder Sanierung des Kindergartens Hepsisau und Kooperation mit freien Trägern prüfen 3. Aktualisierte Erhebung von Baulücken, Leer­ständen und Befragungen der Eigentümer sowie Information über mögliche Grundstücksankäufe oder Kooperation mit Bauträgern 4. Gemeinderat nicht-öffentlich über mögliche Grundstücksverkäufe an die Stadt informieren und in Entscheidung einbinden.

SBV: 1. Prüfung, ob im BZW bereits vor der eigentlichen Sanierung Lüftungsgeräte eingebaut werden können 2. Erneute Maßnahmen zur Forcierung der Innenentwicklung 3. Anpassung der Vergabekriterien für städtische Bauplätze - Ehrenamt berücksichtigen, Angleichung Bewertung für Hepsisauer und Weilheimer Bürger 4. Veräußerung des letzten städtischen Bauplatzes in der Gänsweide I 5. Veräußerung oder neue Nutzung des Gebäudes Kichgasse 9 6. Beantragung einer kos- tenlosen Initialberatung zu kommunaler Wärmeplanung durch die Klimaschutz- und Energieagentur. 7. Erfassung der Leerstände von Gewerbegebäuden 8. Prüfung der Errichtung weiterer PV-Anlagen auf städtischen Gebäuden 9. Prüfung, ob der Marktplatz an einigen Wochenenden im Sommer für KFZ gesperrt werden kann 10. Errichtung einer E-Ladesäule für KFZ in der Nähe der Innenstadt 11. Anonyme Mitarbeiterbefragung beim städtischen Personal

BDF: 1. Umplanung der Schulturnhalle Limburgschule, um Baukosten zu reduzieren 2. Überprüfung des Schulstandorts Limburgschule, für die könnte bei Sanierung des BZW ein Interimsbau später verwendet werden 3. Berücksichtigung Kinderbetreuung im Baugebiet Gänsweide III mit Option späterer Umnutzung in Seniorentreff oder Wohnraum 4. Bei der anstehenden Sanierung/Erneuerung des Kindergartens Hepsisau einen Naturkindergarten in Überlegungen einbeziehen 5. Konzept zur Mensanutzung am BZW überarbeiten, flexiblere Buchungsmöglichkeiten, erweitertes Essensangebot, Flexibilisierung des Personals durch Aushilfen oder Ehrenamt 6. Zügiger Abverkauf von nicht von der Stadt benötigten städtischen Grundstücken. bil