Weilheim und Umgebung

Schneeweißer Schaum löscht

Gut besuchte Hauptübung bei der Feuerwehr in Ohmden

Im Feuerwehrhof führte die Ohmdener Wehr eine Schauübung durch. Hierbei wurde ein brennendes Fahrzeug mit Schaum gelöscht. Die Feuerwehrleute verstanden ihr Handwerk gut, sodass alles „wie am Schnürchen“ geklappt hat.

Schaumparty für ein brennendes Auto bei der Hauptübung der Ohmdener FeuerwehrFoto: Rainer Stephan

Schaumparty für ein brennendes Auto bei der Hauptübung der Ohmdener Feuerwehr. Foto: Rainer Stephan

Ohmden. Vor Einsatzbeginn begrüßte Kommandant Manuel Kaimer die vielen Zuschauer per Mikrofon, informierte über Sinn und Zweck des Manövers und kommentierte dann das Szenario. Übungsannahme war, dass es bei einem Auto durch einen technischen Defekt zu einem Fahrzeugbrand kam. Der Einsatzplan wurde vom Kommandanten und seinem Stellvertreter Matthias Rasper ausgearbeitet.

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Zuerst suchte der Kommandant einen Zuschauer, um den Notruf 112 abzusetzen. Ein Freiwilliger rief an, worauf wenig später die Ohmdener Feuerwehr den Einsatzalarm von der Leitstelle bekam. Gleich darauf zogen sich die Herbeigerufenen im Feuerwehrhaus um und stiegen schnellstmöglich in ihr Fahrzeug, sodass dieses binnen kürzester Zeit losfahren konnte. Den Planern war wichtig, der Bevölkerung einen realitätsnahen Einsatzablauf zu simulieren.

Nach wenigen Minuten traf das Löschgruppenfahrzeug der Wehr ein und positionierte sich an der Einfahrt zum Feuerwehrhof. Sogleich nahm der Einsatzleiter die Lageerkundung auf. Glücklicherweise hatte sich „der Fahrer“ selber aus dem brennenden Fahrzeug befreien können, sodass keine Gefahr für Leib und Leben bestand. Der Gruppenführer gab dann unverzüglich seine Anweisungen, worauf der erste Trupp eilends eine Wasserversorgung vom Unterflurhydranten her aufbaute.

Andere gingen unter Atemschutz zum Löschangriff auf das im Hof stehende Fahrzeug über. Beim Verlegen der Schläuche, Kupplungen und Verteiler legten die Mannen beste Teamarbeit an den Tag. Mit viel Schaum, der einem gewaltigen Schneefall gleichkam, wurde dann das Feuer im Auto wirksam bekämpft.

Weitere Einheiten kümmerten sich inzwischen um die Straßensperrung und sicherten den Einsatzort ab. Dem professionellen Vorgehen der Feuerwehrleute war klarer Erfolg beschieden und der Brand schnell gelöscht, sodass sich die Trupps alsbald den Aufräumarbeiten zuwenden konnten.

Zum Schluss dankte Kommandant Manuel Kaimer allen Beteiligten für die gut gelungene „Wehrübung“. Diverse Abordnungen der Feuerwehren aus Bissingen, Holzmaden, Neidlingen und Weilheim beobachteten das Manöver mit Interesse und waren somit Zeugen einer erfolgreichen Hauptübung.

Die Manöverteilnehmer und Gäste konnten abschließend bei Roter Wurst und Getränken Rückschau halten und Erfahrungen austauschen.