Weilheim und Umgebung

Spielend gewinnen

Wettbewerb Ohmdener Grundschule gewinnt bei Wettbewerb „Spielen macht Schule“

Die Grundschüler können sich über neue Spiele freuen. Foto: privat
Die Grundschüler können sich über neue Spiele freuen. Foto: privat

Ohmden. Die Grundschule in Ohmden hat bei „Spielen macht Schule“ eine Spieleausstattung gewonnen. Jedes Jahr ruft die Initiative bundesweit Schulen dazu auf, ein pädagogisches Konzept einzureichen und am Wettbewerb teilzunehmen.

„Gute Spiele sind eine wichtige Ergänzung des schulischen Bildungsangebots. Kinder lernen beim Spiel“, betont der Hirnforscher Professor Manfred Spitzer vom ZNL Transferzentrum für Neurowissenschaften in Ulm. Das ZNL hat die Initiative „Spielen macht Schule“ zusammen mit dem Verein „Mehr Zeit für Kinder“ ins Leben gerufen. Unterstützt wird sie von den 16 Kulturministerien im Land.

„Unser ehemaliger Lehramtsanwärter Jonas Kenner hat das Konzept für die Bewerbung zu Papier gebracht und für unsere Schule gewonnen“, berichtet Gabriele Seitz, Leiterin der Ohmdener Grundschule. Eine Fachjury hat die Konzepte prämiert und die besten mit einer Spieleausstattung belohnt.

Ihren Platz sollen die Spiele in der Lernwerkstatt der Ohmdener Schule finden, wo sie wie auch andere Schulmaterialien frei für alle Schüler zugänglich sind. Zum Einsatz sollen die Spiele sowohl im Unterricht als auch im Rahmen von Spielzeiten in der Ganztagsschule kommen. Außerdem sieht das Konzept vor, dass die Spiele in die Schulbücherei eingegliedert und auch ausgeliehen werden können.

Der Wettbewerb „Spielen macht Schule“ ist dieses Jahr zum zehnten Mal ausgeschrieben worden. Seit dem Startschuss 2007 haben 1 800 Schulen eine Ausstattung gewonnen. Mitgliedsunternehmen des Deutschen Verbands der Spielwarenindustrie (DVSI) stellen die Spiele dafür kostenlos zur Verfügung.tb

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