Weilheim und Umgebung

Stöbern und schlemmen

Neidlinger Zwetschgenmarkt lädt am 21. September zum Entdecken ein

Seit mehr als vier Jahrzehnten gibt es den Neidlinger Zwetschgenmarkt. Auch am Montag, 21. September, kann in der Kirchstraße wieder gestöbert und geschlemmt werden.

Die Zwetschgen läuten den Herbstanfang ein - und Herbstzeit ist Marktzeit im oberen LindachtalArchiv-Foto: Jean-Luc Jacques
Die Zwetschgen läuten den Herbstanfang ein - und Herbstzeit ist Marktzeit im oberen LindachtalArchiv-Foto: Jean-Luc Jacques

Neidlingen. Meist läuten die Zwetschgen den Herbstanfang ein, und man weiß: Herbstzeit ist Marktzeit im oberen Lindachtal. Wenn am Montag, 21. September, nach dem Zwetschgenmarktfest der Zwetschgenmarkt begangen wird, haben viele fleißige Hände Anteil daran, dass dieser Tag ein besonderer und feierlicher wird.

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Sich einfach mal die Zeit nehmen und die Arbeit für ein paar Stunden liegen lassen, um einem gemütlichen Marktbummel zu frönen – dies zeichnet den Zwetschgenmarkttag seit mehr als vier Jahrzehnten aus. Wenn auch die Tradition des Vorführens vergangener bäuerlicher Alltagsarbeit vor Ort von Jahr zu Jahr beschwerlicher wird, kann man die Originalität, das Faible für den Herbst, die Zeit der blauen Zwetschgen und der klaren Luft in der Kirchstraße beim Stöbern und Schauen, bei guten Gesprächen und kulinarischen Entdeckungen erkunden.

In der Alten Schule bieten die Landfrauen ihren Stamm-, aber auch neuen Marktbesuchern, die bewährten schwäbischen Knöpfle und Leberkäs mit Kartoffelsalat an. Natürlich sind auch die begehrten Mambele und selbst gebackene Kuchen im Angebot. Seit Jahrzehnten präsentiert Töpferin Elfriede Reckziegel aus Lenningen beim Stand der Landfrauen vor dem Schulgebäude ihre individuell gestaltete Töpferware.

Darüber hinaus sprechen Tina Bosler, Beate Grüning, Susanne Wiese und Annette Klein mit Filzarbeiten, Dekorationen, Büchern und Kunstpostkarten alle Sinne an. Beim Schmied Hermann Hepperle gibt es, ebenso seit Jahren, ein Stelldichein der Mannen: Die Besucher können ihm beim Sensendengeln mit seiner einst vom Vater erbauten Dengelmaschine über die Schulter schauen. rr