Weilheim und Umgebung

Trockenes Frühjahr stresst Wald

Betriebsplan In Holzmadens Gemeindewald richten Käfer größere Schäden an. Angefallen sind 30 Festmeter Holz.

Im Wald werden Bäume aus ganz unterschiedlichen Gründen gefällt. Neben der Holzvermarktung spielt dabei auch die Verkehrssicheru
Archiv-Foto: Jean-Luc Jacques

Holzmaden. Noch hat im Holzmadener Gemeindewald dieses Jahr keine planmäßige Holzernte stattgefunden. Eingeschlagen werden mussten jedoch 30 Festmeter Käferholz, also Bäume, die vom Borkenkäfer befallen waren. Privatwaldbesitzern rät Försterin Carla Hohberger, zu gucken, ob ihre Bäume ebenfalls von dem Schädling befallen sind, da sich der Käfer schnell verbreitet. Eine Erklärung für den starken Befall lieferte sie im Gemeinderat: „Durch das trockene Frühjahr kamen die Bäume in Stress.“

Wieder Brennholzversteigerung

Fürs kommende Jahr ist geplant, auf einer Fläche von vier Hektar insgesamt 120 Festmeter Holz einzuschlagen, davon unter anderem 60 Festmeter Nadelholz, 20 Festmeter Brennholz und 30 Festmeter Flächenlose. Wie Carla Hohberger ankündigte, gibt es dieses Jahr wieder eine Brennholzversteigerung. Der Überschuss, den der Wald abwirft, wird sich auf rund 1 700 Euro belaufen.

Auf Anfrage von Heike Schwarz (FWV) sagte die Försterin: „Sie haben Glück. Im Gemeindewald wachsen relativ wenige Eschen.“ Etwas Eschenvorkommen gibt es im Bunzenberg. Sollte dort eine größere Lücke entstehen, will Carla Hohberger junge Bäume pflanzen. Aufgrund des Klimawandels setzt sie vorzugsweise auf Tannen und Eichen. Anke Kirsammer

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