Weilheim und Umgebung

VdK-Ortsverband beschäftigt sich mit Pflege

Holzmaden. Das Jahr 2016 sei für den Ortsverband gut verlaufen, fasste der Ortsverbandsvorsitzende des VdK in Holzmaden, Hans Beißer, gleich zu Anfang der Hauptversammlung zusammen. Der Mitgliederstand sei ­konstant. An geselligen Veranstaltungen habe es nicht gefehlt. So waren das „Sommercafé“ sowie der „Adventskranz“ gut besucht. Außerdem beteiligte sich der Ortsverband mit einem VdK-Infostand an der Gewerbeschau im Industriegebiet Gottlieb-Stoll-Straße. Ein Besuch der Messe „Die besten Jahre“ in Stuttgart zeigte interessante Einblicke in verschiedene soziale Bereiche und Themen. Im Berichtsjahr wurden auch Veranstaltungen des VdK-Kreisverbands besucht, unter anderem einen VdK-Themenabend mit Dr. Ulrich Römmele, Chefarzt für Innere Medizin im Krankenhaus Nürtingen, der über das Thema „Darmkrebs ist heilbar - fast immer“ sprach. Als Highlight erwies sich das Referat des Altersmediziners Dr. Martin Runge, der über das aktuelle Thema „Älterwerden - Medizin für den Hausgebrauch und Demenzkonzept fünf Sinne“ referierte. Außerdem wies Hans Beißer darauf hin, dass der Sozialverband VdK Deutschland einen Mitgliederstand von über 1,7 Millionen Mitgliedern aufweise. Davon zählen zum Landesverband Baden-Württemberg über 220 000 und zum VdK-Kreisverband Nürtingen knapp über 2 400 Mitglieder. Sein Bericht war zugleich Bericht des Schriftführers. Der Bericht der Kassiererin Christine Beißer, die zugleich auch als Beisitzerin im VdK-Kreisverbandsvorstand fungiert, wies einen fundierten Kassenstand aus. Die Ordnungsmäßigkeit der Kassen- und Buchführung wurde von Kassenprüferin Käthe Münz bestätigt. Die Entlastung wurde vom Kreisverbandsvorsitzenden Klaus Maschek beantragt und einstimmig erteilt.

Zum Schluss referierte der Kreisverbandsvorsitzende Klaus Maschek über die Reform der Pflegeversicherung. Hierbei sei es der Regierung gelungen, die Pflegeversicherung wirklich zu reformieren. Nun hätten alle Menschen, die wegen einer körperlichen, seelischen oder geistigen Krankheit oder Behinderung ihren Alltag nicht eigenständig bewältigen können, den gleichen Zugang zu Leistungen. Das werde vom VdK lobenswert anerkannt. Eine wesentliche Verbesserung sei die Einführung des Pflegegrades 1. Mit der Pflegereform können nun auch sie Unterstützung beantragen. Die „Baustelle Pflege“ sei jedoch noch nicht abgeschlossen. Die Situation von Pflegebedürftigen und Pflegenden müsse vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Gesellschaft weiter verbessert werden.


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