Weilheim und Umgebung

Vorsicht, hier herrscht Einsturzgefahr

Sanierung Die Mauer entlang der Lindach in Neidlingen ist an vielen Stellen baufällig.

Dieses Stück Mauer an der Lindach droht einzustürzen, derzeit wird die Instandsetzung ingenieurtechnisch geplant
Dieses Stück Mauer an der Lindach droht einzustürzen, derzeit wird die Instandsetzung ingenieurtechnisch geplant. Foto: Peter Dietrich

Neidlingen. Beton hält ewig, dachte man vor 50 Jahren. Es wäre ja schön, wenn es so wäre - außer bei so mancher schlimmen Bausünde natürlich. Der Beton der Lindachmauer ist jedoch inzwischen mangelhaft. Die Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Risse, Hohlstellen, Ausbrüche und konstruktive Mängel lassen zwischen der Kirchstraße 54 bis 58, dort ist es am schlimmsten, einen unkontrollierten Einsturz befürchten - entweder durch den Fahrzeugverkehr oder durch Hochwasser. Deshalb hat die Gemeinde Neidlingen die Straße dort entlang dem Fahrbahnrand 1,5 Meter breit gesperrt. Zugleich hat sie das Büro Infrateck mit der ingenieurtechnischen Planung der Instandsetzung beauftragt, die einen Neubau bedeutet. Allein diese Planung kostet 28 000 Euro. Die Arbeiten sollen nach derzeitigem Stand im Dezember 2017 oder Januar 2018 ausgeschrieben werden. Falls ein Wasserrechtsverfahren nötig wird, werden sich die Arbeiten in die Länge ziehen. Peter Dietrich


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