Weilheim und Umgebung

Werben für etwas Gutes

Ganz klar: Beim Startschuss für die „Fairtrade-Kampagne“ in Weilheim ist einiges schiefgelaufen. Die ungeschickte Formulierung seitens der Verwaltung zum Kaffeeausschank auf der einen Seite und fehlenden Informationen zum Zusammenspiel von regionalen und fair gehandelten ausländischen Produkten auf der anderen Seite haben für Verunsicherung und Ärger im Gemeinderat gesorgt.

Fest steht aber: Das Engagement Weilheims für Nachhaltigkeit, Klimaschutz und nun auch fairen Handel ist vorbildlich und die Auszeichnung „Faitrade-Town“ erstrebenswert. Deshalb sollten Stadtverwaltung und Räte sich schnellstmöglich noch einmal an einen Tisch setzen, Sorgen, Bedenken und Informationen rund um das Thema austauschen und dann gemeinsam im Städtle für die Fairtrade-Kampagne werben. Denn nur, wenn Bürger, Schulen, Vereine, Gastronomen und Händler mitziehen und engagierte Weilheimer in der Steuerungsgruppe mitarbeiten, wird die Stadt es schaffen, die Auszeichnung zu erhalten.


Anzeige