Weilheim und Umgebung

Wertvolle Tipps für Hobbygärtner

Für Nachwuchs sorgen: Das erste Gebot für Setzlinge und Pflanzen, die frisch aus der Gartenerde kommen, ist, sie gut feucht zu halten und schattig zu stellen. Und dann so schnell wie möglich: ab damit in die Erde. Ist die geplante Stelle im Garten noch nicht bereit, kann man sie auch mal in einem Topf zwischenlagern. Stauden teilen: Staudenpflanzen, die im Sommer oder Herbst blühen, kommen am besten damit klar, wenn man sie im Frühling teilt. Bei Frühjahrsblühern dagegen sollte man bis Herbst warten. Abgesehen davon, dass man damit Ableger gewinnt, regt das Teilen auch das Blütenwachstum an. Zum Teilen mit einer Grabgabel den Wurzelballen vorsichtig aus dem Boden heben. Manche Wurzeln lassen sich von Hand auseinanderreißen, bei anderen braucht es ein Messer oder einen scharfen Spaten. Darauf achten, dass die Trennstelle möglichst glatt ist. Das verhindert, dass sich Krankheiten einnisten können. Beim Einpflanzen sollte man die Wurzeln gut in der Erde andrücken und ordentlich wässern. Manche Pflanzen reagieren allerdings beleidigt, wenn man sie teilt. Am liebsten ungestört bleiben etwa Pfingstrosen, Küchenschellen, Tränendes Herz und Türkischer Mohn. Samenfeste Sorten: Während es früher in jeder Gegend über Jahrhunderte an Lokalklima und Boden angepasste Gemüsesorten gab, findet man inzwischen quer durch die Republik noch eine Handvoll zur Auswahl. Bei der Mehrheit der Gemüsepflanzen handelt es sich heute um Hybridsorten. Hybridpflanzen sind unfruchtbar oder haben mickrige Nachkommen. Deshalb benötigen Gärtner im nächsten Jahr auch wieder neue Samentüten. Wer selbst Samen gewinnen will oder möchte, dass sich seine Blumen wieder aussäen, muss auf samenfeste Sorten achten. Geeignet für Anfänger sind Tomaten, Bohnen und Radieschen sowie Korn- und Ringelblumen und Kapuzinerkresse.mor


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