Zwischen Neckar und Alb

300 Musiker stellen sich der Jury

Wettbewerb Sieben Musikvereine und Kapellen nehmen am Wertungskonzert teil und erreichen sehr gute Resultate.

Symbolbild

Bempflingen. Damit sich die Blasorchester selbst überprüfen können, führt der Blasmusikverband Esslingen regelmäßig Wertungskonzerte durch. In Bempflingen trafen sich fünf Orchester aus dem Kreisverband Esslingen sowie der Musikverein Pfersbach aus dem Ostalb-Kreis und der Musikverein Schönaich aus dem Kreisverband Böblingen.

Den Anfang gestaltete die Jungendkapelle aus Bempflingen. Unter Leitung von Tobias Walz spielten sie „Irish Dream“ von Kurt Gäble und „Indian River“ von Kees Vlak. Ebenfalls eine irische Weise hatten die Blasmusikanten aus Pfersbach im Gepäck - „Irish Castle“ von Markus Götz. Der Musikverein Unterboihingen erfreute die Anwesenden unter der Leitung von Dirigentin Sonja Schleich mit „Beyond the Horizon“ von Ros­sano Galante und der „Appalachian Overture“ von James Barnes. Julian Meisenzahl, Dirigent des Musikvereins Bissingen, hatte „The Seafarer“ von Haydn Wood und „Aquarium“ von Johann de Meij im Programm. Griechische und russische Klänge gab es dann von den knapp 60 Blasmusikern aus Schönaich. Sie überzeugten mit „Suit on Greek Love Songs“ von Henk van Lijnschooten und einer musikalischen Reise in die „Puszta“ von Jan van den Roost.

Nahe an der Perfektion

Die größte Kapelle mit über 60 aktiven Mitgliedern kam aus Wernau. Dirigent Paul Jacot hatte mit den Blasmusikern eine symphonische Episode namens „Almansa“ von Ferrer Ferran einstudiert. Als zweites Stück präsentierte die Stadtkapelle „Bonaparte“ von Otto M. Schwarz. Wer gut hinhörte, konnte in dem Stück Passagen der „Marseillaise“ erkennen. Die Darbietung überzeugte nicht nur das Publikum im Dorfgemeinschaftshaus, sondern auch die Wertungsrichter. Sie belohnten die Stadtkapelle Wernau mit 96,9 von möglichen 100 Punkten.

Schlusspunkt der geprüften Orchester bildete der Musikverein Beuren mit seinem Auftritt. Werner Zirbs hatte mit seinen 45 Blasmusikern gleich drei Stücke eingeübt. Die Darbietung begann mit dem Marsch „Im Glanze der Sterne“ und einer Polka von Franz Watz. Als letztes Stück des Wertungskonzertes gab es einen Walzer aus der Feder von Komponist Kornel Hetterich. Im Dreivierteltakt gab es einen „Gruß an Trapani“.

Verbandsdirigent Thorsten Feisthammel war mit den Darbietungen am Wertungskonzert zufrieden: „Die Musiker der Region zeigten eine gute musikalische Qualität.“ Etwas enttäuscht war er von der niedrigen Teilnehmerzahl. „Wir hoffen, dass in Plochingen beim Jugendwertungskonzert wieder mehr Orchester teilnehmen.“ Thomas Krytzner

Anzeige