Zwischen Neckar und Alb

329 Verstöße gegen das Kontaktverbot

Bilanz Viele Bürger halten sich nicht an die aktuellen Corona-Anordnungen. Grund dafür waren die steigenden Temperaturen.

Symbolbild

Kreis. Im Laufe des Wochenendes hat die polizeilichen Präsenz bei der Überwachung des Kontaktverbots deutlich zugenommen - allerdings auch die Verstöße. Während vergangene Woche in der Bevölkerung mit wenigen Ausnahmen eine überwiegend große Akzeptanz der Beschränkungen festzustellen war und sich noch am Donnerstag die Zahl der festgestellten Verstöße in allen vier Landkreisen mit insgesamt knapp über 30 eher in Grenzen hielt, gingen die Verstöße ab Freitagnachmittag mit dem Anstieg der Temperaturen sprunghaft nach oben. Bis zum gestrigen Montagmorgen wurden insgesamt 329 Ordnungswidrigkeiten festgehalten, mehr als zwei Drittel davon am Samstag und in der Nacht zum Sonntag.

232 Verstöße bezogen sich auf Verstöße des Kontaktverbots im öffentlichen Raum, wenn Gruppen ab drei Personen angetroffen wurden. 33 Mal musste zudem gegen Bürger vorgegangen werden, die sich mit mindestens vier anderen Personen in einem privaten Raum getroffen hatten. Für beide Verstöße gegen die Corona-Verordnung sieht der aktuelle Bußgeldkatalog Strafen von bis zu 1 000 Euro vor.

In sieben Fällen wurden Anzeigen gegen die Betreiber von Einrichtungen, wie beispielsweise Gaststätten, erstattet, die trotz Verbots geöffnet hatten. Die Betroffenen erwarten Bußgelder zwischen 2 500 und 5 000 Euro. lp

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