Zwischen Neckar und Alb

AfD schickt Deutscher ins Rennen

Kandidatur Christof Deutscher stellt sich nächstes Jahr im Wahlkreis Kirchheim als Landtagskandidat der AfD zur Wahl.

Christof Deutscher
Christof Deutscher. Foto: pr

Region. Mit Christof Deutscher, einem diplomierten Betriebswirt, geht die AfD im Wahlkreis Kirchheim in den Landtagswahlkampf 2021. Nach Studium an den FHS Nürtingen und Reutlingen begann er seine berufliche Karriere bei der Liebherr-France und wechselte danach zum Putzmeister-Konzern. Als Firmengründer leitet er heute seine eigene Firma für Finanzmanagement und Immobilienfinanzierung. Ehrenamtlich war Deutscher lange Jahre in Sportvereinen im Kreis Reutlingen tätig und unterstützt heute noch einen Sportverein in Kohlberg.

Die Ereignisse rund um die Euro-Rettungskrise und die seiner Meinung nach willkürliche Grenzöffnung durch die Bundesregierung im Sommer 2015 führten zu seinem Entschluss, in die AfD einzutreten. 2018 gründete er den Ortsverband Nürtingen und vertritt aktuell als Co-Sprecher den AfD-Kreisverband Esslingen. Zudem ist er Gründungsmitglied des Mittelstandforums Deutschland, einer Vertretung der Unternehmen und des Mittelstandes innerhalb der AfD. Die Problemfelder für den Mittelstand sind seiner Meinung nach immer noch die komplizierten Steuererhebungsverfahren, die Gesetzgebung in der Erbschaftssteuer, die enorm hohen Strom- und Energiepreise, die versäumte Digitalisierung und der Fachkräftemangel.

Den Fokus im Wahlkampf will der 57-Jährige auf die Rettung der Arbeitsplätze in der Region legen, vor allem auf die gefährdeten Jobs in der Automobilindustrie und deren Zulieferer. Übertriebene Klimaschutzziele würden Arbeitsplätze massenweise vernichten. Die realitätsferne Umweltpolitik der grün-schwarzen Landesregierung fördere durch Windkraftanlagen eher die Zerstörung der Naturlandschaften. Derjenige, für den nur noch der politische Machterhalt zähle und der seine Entscheidungen nur noch nach dem „Klimaschutz-Hype“ oder dem „Main Stream“ richte, habe keine Visionen mehr und könne auch kein Land mehr führen.

Die Wiederherstellung der Sicherheit, starke Polizeipräsenz und ein hartes Durchgreifen der Justiz müsse die Handlungsfähigkeit des Staates widerspiegeln. Die Überwachung von Moscheevereinen und die Bekämpfung des Linksextremismus seien dazu nur ein erster Schritt. Vielmehr müssten schon die Landesgrenzen vor Staatsfeinden wie Dschihadisten, Extremisten, Clan-Kriminellen sowie illegaler Migration gesichert werden. Recht und Freiheit werde bei einer starken AfD im Landtag ganz oben auf der Agenda stehen, betont Christof Deutscher. pm

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