Zwischen Neckar und Alb

Akademische Pflegekräfte bekommen am Klinikum Esslingen neue Perspektiven

Pflegedirektorin Doris Rohrhirsch und ihre Stellvertreterin Katharina Grjasin freuen sich über das neue Angebot.Foto: pr
Pflegedirektorin Doris Rohrhirsch und ihre Stellvertreterin Katharina Grjasin freuen sich über das neue Angebot. Foto: pr

Esslingen. Pflegekräfte mit einem Bachelor oder einem anderen akademischem Abschluss finden am Klinikum Esslingen nun ihren speziellen Platz. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Pflegekräften mit einer akademischer Zusatzqualifikation eine besondere Perspektive zu geben und haben dafür ein eigenes Modell entwickelt“, sagt Doris Rohrhirsch, die Pflegedirektion am Klinikum Esslingen. Die akademisch ausgebildeten Pflegekräfte erhalten entsprechend ihrer Kompetenzen zusätzliche Aufgaben in der Patientenbehandlung. „Außerdem können wir eine höhere Tarifeingruppierung anbieten“, ergänzt Rohrhirsch. Das Studium qualifiziert die Pflegekräfte für eine umfassende Patientenversorgung, die über ihre pflegerischen Fachkompetenzen hinausgeht. In enger Zusammenarbeit mit der Teamleitung sind die Absolventen für den gesamten pflegerischen Behandlungsprozess zuständig und wenden dabei ihre Erkenntnisse aus der Pflegewissenschaft an. Nach einer Pilotstation in der Anfangsphase sollen alle Stationen am Haus mit mindestens einer Pflegekraft mit akademischem Abschluss ergänzt werden. Während eines anfänglichen Trainee-Programms vertiefen die Absolventen ihr medizinisches Wissen und bekommen Einblicke ins Qualitätsmanagement oder Medizincontrolling. Dadurch werden sie befähigt, komplexere Diagnosen zu stellen, Prozesskennzahlen zu ermitteln und die Patientenberatung aktiver zu gestalten. Während des gesamten Programms haben die Absolventen außerdem einen Mentor, der ihnen für jegliche Anliegen und Fragen zur Seite steht. Für weitere Fragen oder bei Interesse einer Bewerbung kann man sich an die Pflegedirektorin Doris Rohrhirsch oder ihre Stellvertreterin Katharina Grjasin wenden. pm


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