Zwischen Neckar und Alb

Alle Buslinien sind jetzt in einer Hand

ÖPNV Ab Januar fährt der Städtische Verkehrsbetrieb Esslingen (SVE) ohne Partner. Zudem will das Unternehmen seine Elektrohybrid-Flotte weiter ausbauen und bis 2024 nur noch elektromobil unterwegs sein. Von Claudia Bitzer

Seit gestern bedient der Städtische Verkehrsbetrieb Esslingen (SVE) alle Buslinien im innerstädtischen Netz. Zum 1. Januar hat der SVE auch die 37 Prozent übernommen, für die die mittlerweile insolvente Firma Rexer seit 2018 verantwortlich war. Mehr noch: Esslingen steuert in den kommenden drei Jahren als mutmaßlich erste Stadt in ganz Deutschland auf einen komplett elektromobilen Busverkehr zu. Bis zum Jahr 2024 will der SVE alle Dieselfahrzeuge ausrangieren und nur noch batterieergänzte Oberleitungsbusse, ...

slao rykebi,ldsohEetsurb eeeitz.nsn

o'gkrcy nftSn(reaeetlco1,Set tr-l'e ,ture i{"'hdw"t: h",:3ig0"0teh 502, :i"enons"mid 003[,[ 2,]05] "olm"bi:e ean ) fls;o} 'V nieeds derenw ide crehiifl nhcits meerk.n saD gtsa aefllsjedn Jnanoseh rde stihcceenh lreeWrekti dse heesbesi.rkVtrrbe druGn zur uedrFe eanhb ide drnu 40 ,raRFhrxree-e edi ovm .1 auJrna na fau red ieststGhalel sed SVE hnset,e edrenw sei canh ulnamomemk iafTr sbeesr bzhtael sla ieb tivepnra uiesBmf.rn edi aSttd uetedebt ide trhosMneek ovn nurd rEou, die üreb den ttaE rfü asd catdtktietS dektecg neewdr nesol.l

ärceseshour Gl EVS tha slael ad,segtrzntea dne uz :tasgleent Die 52 ,suBse mti nndee exRer in sEsneilng cohn fnrheaeg ts,i htaet erd brVtbisrehkeere rde kBna osnhc mi mrSeom baafkt.geu lsA ied 217/180 slrsatem oaeewruipt sbncrugeshieea reednw tnusm,es abg se nshco mi rlfVdoe .runleunTebz tcigihR tlua rwude erd u,cerfsihA als dei awrCel rmaFi exreR asl Btenieir nde ugalscZh b,kmae edi iensetselengneas udn wtbehäenr raerPnt leF,hcsi zeiSnlhc und cknfeecheaSr uaf red kteSrce ie.lbebn oS tsadn dsa gegtnnaEem dre ni iegEssnnl nvo fanngA na nurte keinme tenug nSr.te Hnziu ka,m assd dei ureharfsB ide ntRoue hctin nnkaten dnu zmu eliT der ehtudecsn ecSaphr nciht I am.wren mrSoem 9012 ltelro dei wrCale imaFr ndna ahcu conh ins rsevrnf.znvhIeoaenl npKpa ien haJr der elotaewnsIvrnrlezv rsexRe uas nlgnsesEi n,a eiwl ide nakB die gzeeruaFh ctnhi rhme nneznfiiare weltol. ieD dSatt ied teFtlo dnu caffhretesv ichs sbi ednE esd serhJa ocnh eatws t.fuL nEeigilcht etath dre ndeereGmtai slhsnc,eebso die fuRttelezsia sed xRtr,rsr-aVeeeg osal isb 02,28 innee neneu tipervan rtarnPe zu c.heusn hDoc nnad nknteon cish DSP dun nLiek mit eimhr arngtA uhsn,reedztc incht eun heisbsecz,nauur enonrsd ned VSE vom .1 arJuan 2210 an ella nnLeii sbselt nfhrea uz se.slna tmDai tlnoewl ies mzu neine ned enine inreetew eretrecBhselibew .eparsner dUn umz neraedn edi eCcnha ztnne,u eeisslDsbeu sal 1702 hecnoslsbse usa mde evkushBerr unsiezearaunrg nud eesind bsi 2024 in inee mti eni,eebebrt sinfermieisseo ntfkuZu zu ksnh.ceic saD gLrea heginnge ektrreiiist den csAhsususl erd ter,avPin ied ereontkMhs und dne uauAbs dre hru,ebnoeleniesltoigtgOc mit red mna ichs renciihlwk oInvaitoennn s.rerveepr

beiD a mak es end getrnentlsrlAa egutu,z ssad rde etGdremneai nochs 7012 nde bsuuAa edr gOritnneebleu csesbelnsho .eatth knDa erd teaeBtnir ni end eBsusn nakn annd die gzane atSdt eohslnscesr e.rndew sWa nde nneiiolMl oEru tneuer Nestuauazb nud ned hraupkrF aghnte - mhirmeni kstteo nei bEreoyrdklsthbiu dnur uoEr ,- cneterh eid Sttad mti hoenh mov d.Bnu

Oberleitungsbusse mit langer Tradition

Der SVE (Städtischer Verkehrsbetrieb Esslingen) ist ein kommunaler Eigenbetrieb der Stadt Esslingen.

Oberleitungsbusse (kurz O-Busse) haben in Esslingen eine lange Tradition. Sie ersetzten 1944 die Straßenbahn. Der SVE beschäftigt vom 1. Januar an über seine knapp 100 Fahrer hinaus auch rund 40 ehemalige Angestellte der mittlerweile insolventen Firma Rexer. Das Calwer Unternehmen hatte seit 2018 als SVE-Subunternehmer etwa ein Drittel der Esslinger Buslinien bedient, der SVE den Rest. Davor fuhren die ortsansässigen Unternehmen Fischle, Schlienz und Schefenacker knapp die Hälfte der innerstädtischen Buslinien. Ihren Antrag, mit Batteriebussen alle Esslinger Linien zu übernehmen, lehnte das Regierungspräsidium 2017 ab. Der Esslinger Gemeinderat beschloss dann, den SVE-Anteil zu erhöhen und die E-Mobilität auszubauen.

Nach der Rexer-Pleite bedient der SVE das Esslinger Linienbündel mit drei Millionen Kilometern im Jahr seit 1. Januar an alleine; mit derzeit zehn Elektrohybrid- und 58 Dieselbussen. Die dieselbetriebenden Fahrzeuge werden bis 2024 gegen Elektrohybrid-, also batterieergänzte O-Busse ausgetauscht.

Bis Ende 2023 wird das Esslinger Leitungsnetz verlängert: bis zur Stifter-Schule in der Pliensauvorstadt, auf dem nördlichen Altstadtring und auf der Mülberger- und Rotenackerstraße bis zur Haltestelle Kirchackerstraße. Dann können die Oberleitungsbusse mit Batterie alle Stadtteile erreichen.ez