Zwischen Neckar und Alb

Auf den Spuren des verschollenen Teckrinds

Kreisarchivar Manfred Waßner zeichnet die Geschichte des verschwundenen Teckrinds nach. „Auf den Spuren des Teckrinds. Herzogliche Viehwirtschaft um Neuffen und Teck“ lautet sein Vortrag, den er im Freilichtmuseum halten wird.

Beuren. Rinderzucht und Viehwirtschaft waren in der frühen Neuzeit neben dem Ackerbau grundlegend für die Ernährung der Bevölkerung. Zahlreiche, gut an die damals herrschenden Bedingungen und Anforderungen angepasste Nutztierrassen sind heute längst aus den Ställen und von den Weiden verschwunden.

Anzeige

Den Spuren des verschwundenen „Teckviehs“ geht Kreisarchivar Manfred Waßner am Sonntag, 1. Mai, um 11 Uhr bei einem Vortrag im Freilichtmuseum Beuren nach. Sein Vortrag mit dem Titel „Auf den Spuren des Teckrinds. Herzogliche Viehwirtschaft um Neuffen und Teck“ läuft in der Veranstaltungsreihe „Land und Leute“ des Museums. Die Teilnahme ist im Museumseintritt inbegriffen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das Teckrind hatte seine Ursprünge rund um Teck und Neuffen, wo herrschaftlicher Grundbesitz die Möglichkeiten bot, eine gut organisierte Viehwirtschaft und -zucht zu betreiben. Bis ins 19. Jahrhunderts war das Teckvieh im Kirchheimer Raum verbreitet. Von Interesse sind auch die Ausführungen darüber, wer in der frühen Neuzeit die Träger der Viehzucht waren und welche Entwicklungen im 19. Jahrhundert tiefe Einschnitte in der Viehwirtschaft brachten. pm