Zwischen Neckar und Alb

Corona trübt die Saisonbilanz

Freilichtmuseum Statt der erwarteten 75 000 kamen im Jubiläumsjahr nur 30 000 Besucher ins Museumsdorf. Von Roland Kurz

Freilichtmuseum Beuren
Das Freilichtmuseum Beuren. Foto: Carsten Riedl

Eine ganz besondere Jubiläumssaison hatte das Freilichtmuseum Beuren in seinem 25. Jahr geplant. Doch dann tauchte vor der Saisoneröffnung das Virus auf und das Museum blieb zu. Der Geburtstag am 12. Mai fand ohne Gäste statt. Am 19. Mai schließlich wurden die Tore geöffnet. Viele große Veranstaltungen wurden jedoch abgesagt und das Programm mit mehr als 100 Angeboten stark reduziert. Und schließlich beendeten die steigenden Infektionszahlen die Saison vorzeitig. Das Ergebnis: knapp 29 979 Besucher statt der ...

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Drei Häuser auf Halde und kein Goldesel

Perspektive Alle fünf Jahre ein eingelagertes Haus wieder aufbauen - so lautete ein CDU-Antrag bei den Haushaltsberatungen. Man wünsche sich eine zukunftsfähige Weiterentwicklung des Freilichtmuseums.

Bausubstanz Zunächst werde man den Zustand der drei Häuser begutachten, dann ihre kulturgeschichtliche Bedeutung bewerten, beschied die Verwaltung. Das sei nötig, weil das Depot auf dem alten Bundeswehrgelände geräumt werden müsse. Ein Wiederaufbau sei aber angesichts der Investitionen in Schul- und Verwaltungsgebäude mittelfristig nicht finanzierbar. Mit dieser Antwort sei die CDU „wenig glücklich“, erwiderte Kreisrat Volker Haug.

Filder-Sicht Auch Kreisrat Wolfgang Haug (FDP) war unzufrieden. Insbesondere, weil ein Fachwerkhaus von den Fildern seit mehr als 30 Jahren auf Halde liegt. Die Filder seien bislang unterrepäsentiert, außer dem Backhäusle aus Sielmingen stehe nichts in Beuren. Haug zog die Vorlage aus dem Jahr 1986 hervor: Das Konzept spreche von der Baugruppe Neckar/Filder. Landrat Heinz Eininger sagte, man werde verantwortungsvoll prüfen, aber „ein Goldesel ist nicht da“.rok