Zwischen Neckar und Alb

Coronaausbruch in der Nürtinger Chirurgie: Inzwischen 30 Infizierte

Pandemie Die Medius-Klinik Nürtingen verzeichnet auf einer chirurgischen Station eine erhöhte Anzahl Corona-Infektionen. Betroffen sind 14 Mitarbeiter und 16 Patienten.

In der Nürtinger Medius-Klinik haben sich außerhalb des isolierten Bereichs neun Mitarbeiter und neun Patienten mit Corona infiziert. Archiv-Foto: Jean-Luc Jacques

Nürtingen. Wie die Pressestelle der Medius-Kliniken meldet, ist es am Samstag auf einer chirurgischen Station außerhalb des für Covid-19-Patienten isolierten Bereichs zu einer erhöhten Anzahl von Corona-Infektionen bei Mitarbeitenden und Patienten gekommen. Im Rahmen der Kontaktpersonennachverfolgung wurden zunächst neun Mitarbeitende und neun Patientinnen und Patienten positiv auf das Virus getestet. Am Dienstag abend meldete die Klinik, dass inzwischen 14 Mitarbeiter und 16 Patienten infiziert sind. Ingesamt habe sich die Lage aber stabilisiert. So konnte das Infektionsgeschehen auf die chirurgische Abteilung eingegrenzt werden. Die infizierten Patienten wurden umgehend in den Isolationsbereich verlegt.

Die von den Betroffenen entnommenen Abstriche wurden in Labore eingeschickt um ein klares Bild vom Infektionsgeschehen zu erhalten. Nach ersten Erkenntnissen liegen keine Hinweise auf Mutationen vor.

Die endgültigen Ergebnisse aus den Laboren stehen teilweise noch aus und werden vor dem Wochenende erwartet. Bis dahin gelten zunächst die verschärften Sicherheits- und Hygienemaßnahmen an der Medius-Klinik weiter. So ist die Klinik aktuell für die Notfallbehandlung abgemeldet. Sprechstunden und geplante Eingriffe wurden abgesagt. Es gilt ein absolutes Besuchsverbot. Die Geburtshilfe ist weiter geöffnet. Hier können Partner nach einem Schnelltest die Geburt begleiten. pm

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