Zwischen Neckar und Alb

Der Glasfaser-Ausbau geht weiter

Infrastruktur Im Kreis Esslingen soll der digitale Ausbau durch die Telekom nächstes Jahr in 19 Kommunen vorangetrieben werden.

In Sachen Glasfaser hat die Telekom ihr Ziel dieses Jahr erreicht. 2022 soll der Ausbau weitergehen. Foto: Carsten Riedl

Kreis. Walter Goldenits, Technikchef der Telekom Deutschland, hat vor der Regionalversammlung auf ein erfolgreiches Jahr verwiesen, in dem die Telekom in der Region Stuttgart bis Ende Dezember mehr als 200 000 Haushalten direkte Glasfaseranschlüsse ermöglicht habe. In diesem Ausbautempo soll es in den kommenden beiden Jahren weitergehen, wovon auch der Landkreis Esslingen profitiere. 2021 seien hier mehr als 12 500 neue Glasfaseranschlüsse hinzugekommen. Dafür habe die Telekom mehr als 93 Kilometer Glasfaser verlegt. Damit steige die Zahl der verfügbaren Glasfaseranschlüsse im Landkreis auf insgesamt deutlich über 31 000. „Allein in 2021 haben wir die verfügbaren Glasfaseranschlüsse in den Kommunen im Landkreis Esslingen verdoppelt“, sagt Michael Löttner, Leiter der Technik-Niederlassung Südwest.

Damit möglichst viele Kommunen möglichst frühzeitig bei dem Ausbauprogramm zum Zuge kommen, sei ein rollierendes Verfahren vereinbart worden, in dem die Kommunen in mehreren Bauabschnitten mit Glasfaser versorgt werden. In Lichtenwald, Bempflingen und Wolfschlugen sei nahezu das gesamte Ortsgebiet mit Glasfaserkabeln ausgebaut. Gebaut wurde von Beginn der Kooperation bis jetzt in der Innenstadt von Esslingen sowie den Kommunen Bempflingen, Lichtenwald, Ostfildern, Plochingen, Wendlingen und Wolfschlugen. Zudem könnten Gewerbetreibende in 29 Gewerbegebieten verteilt über 16 Kommunen ihre Unternehmen nun mit Glasfaser für die Zukunft fit machen.

Ab 2022 seien Ausbauvorhaben mit 19 Kommunen geplant. In der Stadt Esslingen folge der nächste Bauabschnitt. Dazukommen sollen außerdem Bissingen, Kirchheim, Denkendorf, Köngen, Leinfelden-Echterdingen, Aichwald, Altdorf, Altenriet, Baltmannsweiler, Erkenbrechtsweiler, Frickenhausen, Neckartenzlingen, Neuhausen, Ostfildern, Plochingen, Reichenbach, Wendlingen und Wernau. Parallel zum Festnetz habe die Telekom auch den Mobilfunkausbau vorangetrieben. Mehr als 99 Prozent der Haushalte im Landkreis Esslingen seien mit LTE versorgt worden. Die Anzahl der Mobilfunkstandorte habe sich um zwei auf 173 insgesamt erhöht. Davon seien 121 Standorte bereits mit 5-G-Technik ausgestattet. In den kommenden beiden Jahren will die Telekom ihr Mobilfunknetz um 48 weitere Standorte ergänzen. pm

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